22. Oktober 2004 · Quelle: TAZ

Abschieber drohen Roma

(TAZ, 21.10.) COTTBUS epd Eine seit 1991 in Deutsch­land lebende Roma-Fam­i­lie aus dem
Koso­vo soll aus Bran­den­burg abgeschoben wer­den. Der 18-jährige Faton Berisha
sei bere­its seit zwei Monat­en in Abschiebe­haft in Eisen­hüt­ten­stadt, teilte
der Flüchtlingsrat Bran­den­burg gestern mit. Der herzkranke Vater und zwei
Geschwis­ter wür­den zur Vor­bere­itung der Ausweisung im Auf­nah­me­lager
fest­ge­hal­ten.

Nach einem Abkom­men zwis­chen der Bun­desregierung und der
Koso­vo-Über­gangsver­wal­tung Unmik vom März 2003 dürften Roma jedoch auf­grund
der Gefährdung als Min­der­heit nicht dor­thin abgeschoben wer­den, hieß es.
Dies sei der Fam­i­lie auch vom Bun­de­samt für die Anerken­nung aus­ländis­ch­er
Flüchtlinge bestätigt wor­den. Der Flüchtlingsrat hat auch das UNHCR um Hil­fe
angerufen.

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Kundge­bung zum Inter­na­tionalen Tag zur Entkrim­i­nal­isierung von Schwanger­schaftsab­brüchen am Sam­stag 28. Sep­tem­ber 11 Uhr auf dem Heron­platz (am Stadt­brun­nen) in Cot­tbus
Kundge­bung zum Inter­na­tionalen Tag zur Entkrim­i­nal­isierung von Schwanger­schaftsab­brüchen am 28. Sep­tem­ber um 11 Uhr auf dem Heron­platz (am Stadt­brun­nen) in Cot­tbus

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