21. Februar 2008 · Quelle: EA Potsdam

Aktivistin von Verfassungsschutz angesprochen

Am 14.02.2008 kam es in Pots­dam zu einem Anquatschver­such durch eine Mitar­bei­t­erin des Verfassungsschutzes.

Sie sprach eine Aktivistin mit Namen in der Nähe ihres Arbeit­splatzes an und
erzählte, dass die Ereignisse rund um den G8-Gipfel ja bish­er nur von Seit­en der
Polizei in der Öffentlichkeit dargestellt wur­den. Nun solle der Ver­such vom
Bun­desmin­is­teri­um für innere Sicher­heit unter­nom­men wer­den, den Gipfel auch von
Seite der Betrof­fe­nen darzustellen. Sie meinte, dass sie die Namen von allen
Bran­den­burg­ern hät­ten, die in Ros­tock festgenom­men wur­den. Im Anschluss wurde die
Aktivistin dann gefragt, ob Sie dabei nicht mithelfen wolle.
Dies verneinte sie und ver­suchte das Gespräch abzubrechen.
Darauf sagte die Frau, (Mitte 40, blond, mit grü­nen Auto unter­wegs, wahrscheinlich
in Begleitung) dass sie sich nochmal tele­fonisch bei der Aktivistin melden wolle.
Dies tat die VS-Mitar­bei­t­erin, die sich dies­mal als eine Frau Wag­n­er vorstellte,
auch am 19.02.2008.
Doch auch dieses Gespräch wurde seit­ens der Betrof­fe­nen kon­se­quent unterbunden.

Dieses Ver­hal­ten war völ­lig richtig und alter­na­tiv­los. Keine Zusam­me­nar­beit mit
staatlichen Repres­sion­sor­ga­nen. Falls ihr ange­quatscht werdet oder Anquatschversuche
mit­bekommt, meldet euch beim EA oder anderen linken Anti-Repressionsgruppen.

EA Pots­dam | ea-potsdam[at]gmx.de

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