7. Mai 2010 · Quelle: AFN

Aktuelle Infos zum NPD Aufmarsch am 8. Mai in Brandenburg an der Havel

Stadt plant mehrere Gegenveranstaltungen / NPD rechnet mit ungefähr 200 Teilnehmer_innen für ihren Aufzug

Für den 8. Mai 2010 hat der NPD Kreisver­band Hav­el Nuthe in Bran­den­burg an der Hav­el einen Auf­marsch im Stadt­ge­bi­et angemeldet und bewirbt diesen, seit ger­aumer Zeit im Inter­net und durch A5-große Handzettel als Post­wurf­sendung. Unter­stützt wird die Parteisek­tion dabei bish­er durch den NPD Lan­desver­band Bran­den­burg, dessen Kreisver­bände, den JN Lan­desver­band Sach­sen-Anhalt sowie diverse „freie“ nation­al­is­tis­che Grup­pen aus Bran­den­burg und Berlin, die eben­falls für den geplanten Aufzug werben.

Die von der NPD erwartete Teil­nehmerzahl von unge­fähr 200 (Neo)nazis, die ver­mut­lich über­wiegend über die Bah­n­verbindung Magde­burg – Bran­den­burg – Pots­dam – Berlin – Frankfurt/Oder (Regional­ex­press RE 1) und die Märkische Region­al­bahn (MR 51) von Bran­den­burg nach Rathenow zum bewor­be­nen Tre­ff­punkt, die Bahn­hal­testelle Brandenburg/Altstadt, anreisen wer­den, scheint somit real­is­tisch zu sein.

Als Schleusungspunk­te fungieren dann ver­mut­lich die Haupt­bahn­höfe in Bran­den­burg an der Hav­el und in Rathenow (Anbindung an den Regional­ex­press RE 2).

Die genaue Marschroute der (Neo)nazis von ihrem Aus­gangspunkt Bran­den­burg-Alt­stadt zum anvisierten End­punkt Ban­den­burg-Haupt­bahn­hof ist hinge­gen noch offen. 

Einen Marsch durch die Innen­stadt will jedoch das bürg­er­liche Bünd­nis aus Stadt, DGB, VVN-BdA, evan­ge­lis­che Kirche, Bünd­nis für Fam­i­lie, Kinder­schutzbund, Human­is­tis­ch­er Ver­band und Jugend­kul­tur­fab­rik (Juk­u­fa) möglichst nicht zulassen und hat­te bere­its vor ger­aumer Zeit eigene Ver­anstal­tun­gen anlässlich des „Tages der Befreiung“ angemeldet.
Um 13.00 Uhr ist z.B. eine Kundge­bung mit Rede­beiträ­gen und Kranznieder­legung am sow­jetis­chen Ehren­mal in der Ste­in­straße Ecke Kurstraße geplant.

Ab 13.30 Uhr wird es einen Fahrrad­ko­r­so durch die Innen­stadt geben, für den fol­gende Streck­en­führung geplant ist: Ste­in­straße (Stein­tor­turm), Jacob­straße, Bauhof­s­traße, Neuen­dor­fer Straße, Nico­laiplatz, Plauer Straße, Rit­ter­straße, Haupt­straße, Neustadt-Markt, Ste­in­straße, Theaterpark.

Im The­ater­park ist dann ein Bürg­er­fest mit Stän­den und Live­musik geplant. Hier wird es auch eine Möglichkeit geben, bei der Inter­essierte Infor­ma­tio­nen zum aktuellen Stand des (Neo)naziaufmarsches sowie Info­ma­te­r­i­al erhal­ten wer­den.
Weit­ere Ver­anstal­tun­gen oder Aktio­nen sind in Pla­nung, ein Über­sicht­s­plan zur besseren Ori­en­tierung im Stadt­ge­bi­et kann hier (pdf) run­terge­laden werden.

Der Notruf des Ermit­tlungsauss­chuss­es (EA) wird ab 11.00 Uhr geschal­tet und ist über fol­gende Tele­fon­num­mer: 0331/9510714 erreichbar. 

Eine druck­bare Ver­sion eines Fly­ers find­et ihr hier.

[AFN] Antifaschis­tis­ches Net­zw­erk: Bran­den­burg-Prem­nitz-Rathenow, 2010.05.06

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Am Dien­stag den 27. Okto­ber 2020 wurde Horst Mahler aus der JVA Bran­den­burg an der Hav­el ent­lassen. Der Anti­semit und Shoaleugn­er Horst Mahler war seit 2009 inhaftiert. Die Freilas­sung nehmen wir zum Anlass eine kleine Chronik zu veröffentlichen.
Kleine lustige Soli-Schachteln aus Han­dar­beit für guten Zwecke!
Am 20. Feb­ru­ar 2020 nah­men in Brandenburg/Havel rund 60 Per­so­n­en an der Kundge­bung für den vor 24 Jahren getöteten Punk Sven Beuter teil.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot