19. Februar 2016 · Quelle: Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)"

Am 20.02. gemeinsam für Solidarität mit Geflüchteten

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ lädt alle Bürger*innen ein, sich am 20.02.2016 ab 14 Uhr auf dem Rathausvorplatz mit Geflüchteten zu solidarisieren.

Das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“ lädt alle Bürger*innen ein, sich am 20.02.2016 ab 14 Uhr auf dem Rathausvor­platz mit Geflüchteten zu solidarisieren.
Die gemein­sam mit der Stadt Frank­furt (Oder) organ­isierte Kundge­bung wird mit Musik, Kul­tur­pro­gramm und Redner*innen ein Zeichen gegen Ras­sis­mus set­zen und um ein Willkom­men für Geflüchtete wer­ben. Die Kundge­bung vor dem Rathaus ist eine Gegen­ver­anstal­tung zu ein­er angemelde­ten Demon­stra­tion der asylfeindlichen Grup­pierung „Frankfurt/Oder wehrt ich“.
„Wir soll­ten mit Offen­heit und ein­er Willkom­men­skul­tur auf die neuen Bürger*innen unser­er Stadt zuge­hen, anstatt
mit Het­ze und Gerücht­en Feuer zu schüren. Dafür sollte eine demokratis­che Zivilge­sellschaft ein­ste­hen“ so Jan Augusty­ni­ak, Sprech­er des Bünd­niss­es. Die offene extrem rechte Het­ze der Grup­pierung „Frankfurt/Oder wehrt
sich“ lässt keinen Zweifel, für was für eine Gesellschaft deren Anhänger*innen ein­ste­hen: Unter­drück­ung, Ver­fol­gung und die Beschnei­dung der all­ge­me­ingülti­gen Men­schen­rechte. In wessen Tra­di­tion sie sich mit ihrer ver­leumderischen Mei­n­ungs­mache begeben, wird spätestens dann ersichtlich, wenn man sich die Teilnehmer*innen ein­mal genauer ansieht. Unter ihnen befind­en sich Totschläger*innen, Gewalttäter*innen, Antisemit*innen und verurteilte Volksverhetzer*innen. „Es sollte nun­mehr klar sein, dass all die geze­ich­neten Schreck­ens­bilder der Recht­en nichts weit­er sind als ras­sis­tis­che Ressen­ti­ments. Wir müssen uns als Zivilge­sellschaft stark gegen Ras­sis­mus machen, nicht nur am 20.02.2016, son­dern auch an allen Tagen des Jahres“, so Augusty­ni­ak weiter.

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