19. Februar 2016 · Quelle: Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)

Kompakte Infos zum 20.02. in Frankfurt (Oder)

Liebe Unterstützer*innen des Bündnisses “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)”, bald ist es soweit – am Samtag, den 20.02. wollen wir gemeinsam gegen Rassismus auf die Straße gehen.

Liebe Unterstützer*innen des Bünd­niss­es “Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)”, bald ist es soweit – am Sam­tag, den 20.02. wollen wir gemein­sam gegen Ras­sis­mus auf die Straße gehen.
Vor­ab die wichtig­sten Num­mern im Überblick:
Web­seite: http://kein-ort-fuer-nazis.org/
Ermit­tlungsauss­chuss (EA): 0152/15959197
Twit­ter­ac­count: @nazifrei_ffo
Twit­ter Hash­tag für den Tag: #ffo_nazifrei
Face­book: facebook.com/kofn.ffo
(Die Tele­fon­di­en­ste wer­den nur am Tag selb­st ver­füg­bar sein.)
Zugtr­e­ff­punkt:
gemein­same Anreise aus Berlin ab 12.10 Uhr Ostbahnhof
Zen­trale Kundgebung
Die zen­trale Kundge­bung des Bünd­niss­es find­et ab 14:00 Uhr vor dem Rathaus statt. Da wir unsere Pla­nun­gen für möglichst wirkungsvolle Proteste der sich täglich verän­dern­den Infor­ma­tion­slage anpassen, achtet bitte auf die aktuellen Hin­weise zu den Kundge­bung­sorten auf der Web­seite des Bünd­niss­es. Es wird ver­schiedene Rede­beiträge von poli­tis­chen und zivilge­sellschaftlichen Vertreter_innen der Stadt und des Lan­des (u.a. Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“, Ober­bürg­er­meis­ter) und Musik geben.
Infor­ma­tio­nen am 20.02.
Auf der Home­page des Bünd­niss­es find­et ihr bis zum 20.2. alle rel­e­van­ten Infor­ma­tio­nen: http://kein-ort-fuer-nazis.org/. Am 20.2. selb­st kön­nt ihr euch auf Twit­ter (@nazifrei_ffo / #ffo_nazifrei) über den aktuellen Stand informieren. Eben­so ist es wichtig, auf die Ansagen auf der Kundge­bung zu achten.
Infra­struk­tur
Bitte nehmt euch für den Tag aus­re­ichend Verpfle­gung und Wass­er mit. Der Wet­ter­bericht sagt uns Son­nen­schein voraus – denkt also an entsprechende Kleidung/Sonnenschutz. Soll­tet ihr rechtliche Hil­fe benöti­gen, ste­ht euch ein Ermit­tlungsauss­chuss (EA) tele­fonisch zur Ver­fü­gung (0152/15959197). Vergesst ein Ausweis­doku­ment nicht.
Block­aden
Zivil­er Unge­hor­sam in Form von Block­aden hat sich in den let­zten Jahren vor allem bei Neon­azi­aufmärschen bewährt und ist sog­ar wichtiger Bestandteil des bürg­er­lichen Protests gegen Neo­faschis­mus, Ras­sis­mus, Anti­semitismus und andere men­schen­ver­ach­t­ende Ide­olo­gien gewor­den. Selb­st Amts- und Man­dat­sträger scheuen vielerorts nicht davor zurück, sich Nazis wirkungsvoll in den Weg zu stellen bzw. zu set­zen. In unserem Fall sind das Stadtverord­nete, Landtags‑, Bun­destags- und Europaab­ge­ord­nete, die mit uns zusam­men die Auf­marschroute der Rassist*innen abschnei­den wollen. Das zeigt, dass Massen­block­aden inzwis­chen selb­st von den offiziellen Vertreter*innen der Bun­desre­pub­lik als Protest­form anerkan­nt ist.
Den­noch empfehlen wir, euch selb­st schlau zu machen, was es – auch juris­tisch – mit zivilem Unge­hor­sam und Block­aden auf sich hat; zum Beispiel auf den Seit­en des Bünd­niss­es “Magde­burg Naz­ifrei”, die sich eben­falls regelmäßig den Nazis “wieder setzen”.
Block­aden: http://magdeburg-nazifrei.com/?page_id=88
zivil­er Unge­hor­sam: http://magdeburg-nazifrei.com/?page_id=90
Tipps & Tricks: http://magdeburg-nazifrei.com/?page_id=908
Check­liste
Außer­dem haben wir hier eine Check­liste zusam­mengestellt, die euch ganz prak­tis­che Tipps für den kom­menden Sam­stag gibt.
All­ge­mein:
– Geh nicht allein, son­dern mit Fre­undIn­nen, am besten in ein­er fes­ten Bezugsgruppe.
– Sei aus­geschlafen und kör­per­lich fit, mäßige dich beim Feiern am Abend vorher und früh­stücke gut.
– Wäh­le deine Klam­ot­ten und dein Ausse­hen nach prak­tis­chen, nicht nach modis­chen Erwä­gun­gen (bruch­feste Brille statt Kon­tak­tlin­sen, kein
Schmuck, am besten keine Cremes oder Schminke)
Notiere dir fol­gende Nummern:
Ermit­tlungsauss­chuss (EA): 0152/15959197
Twit­ter: @nazifrei_ffo #ffo_nazifrei
Face­book: facebok.com/kofn.ffo
Was du mit­nehmen solltest:
– Per­son­alausweis, ggf. Pass und Aufenthaltsberechtigung
– Stift und Papi­er, um Gedächt­nis­pro­tokolle oder die Namen von Festgenomme­nen zu notieren.
– Genü­gend Wass­er, zum Trinken und Augen ausspülen (bei Trä­nen­gas- oder Pfefferspray-Einsatz).
– Medika­mente, die du regelmäßig brauchst, min­destens im Umfang für die näch­sten 24 Stun­den (für den Fall, dass du in Gewahrsam genom­men wirst).
– Tele­fonkarte und Klein­geld, um die dir zuste­hen­den Anrufe bei ein­er Fes­t­nahme zu machen.
– Essen (Müs­li-Riegel oder andere Snacks).
– Wasser­feste Stitzunterlage.
Was du NICHT mit­nehmen solltest:
– Alko­hol und andere Drogen.
– Alle Waf­fen und gefährliche Gegen­stände; Glasflaschen.
– Jegliche Dinge, die per­sön­liche Dinge über dich oder andere Men­schen preis­geben (z.B. Adress­büch­er, Kalen­der usw.).
(Quelle: http://skillsforaction.twoday.net/stories/5038349/)
AM SONNTAG HEI?T ES WIEDER: KEIN FUßBRE­IT DEN RASSIST*INNEN!

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Frank­furt (Oder) — Über 300 Men­schen demon­stri­erten bei Starkre­gen gegen Nazi-Net­zwere in Frank­furt (Oder). Am Abend kam es zu mehreren ver­balen Über­grif­f­en und rassistischen
Belei­di­gun­gen durch Neon­azis in der Frank­furter Innenstadt. 
Infori­ot – Erneut ver­sam­melten sich etwa 70 Neon­azis in Frank­furt (Oder) um gegen Kindesmiss­brauch zu demon­stri­eren. Trotz Regens kamen etwa 300 Antifaschist*innen zusam­men um das Treiben der Recht­en nicht unbeant­wortet zu lassen.
Das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)” ruft alle Frankfurter*innen und Unterstützer*innen dazu auf, am Sam­stag, dem 17. Juli, 12.00 Uhr, ein Zeichen gegen neon­azis­tis­ches Gedankengut zu setzen.

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