29. März 2007 · Quelle: PNN

Am 21. Juli erste „Stolpersteine“

Am 21. Juli bekommt Pots­dam „Stolper­steine“. Die ersten der Steine wird der Köl­ner Kün­stler Gunter Dem­nig an dem Julisam­stag ver­legen, bestätigte Uta Franke, Organ­isatorin des Kün­stlers. Mit dem Pro­jekt will Dem­nig an die Vertrei­bung und Ver­nich­tung von Juden und anderen ver­fol­gten Grup­pen unter dem NS-Regime erin­nern. Vor dem let­zten frei gewählten Wohn­sitz der Opfer wird daher ein Mess­ing-Gedenkstein mit Name und Lebens­dat­en in den Fußweg ein­ge­lassen. Die His­torik­erin Susanne Marok, die das Pro­jekt in Pots­dam angeschoben hat, recher­chierte 123 jüdis­che Opfer in der Lan­deshaupt­stadt. Mehr als 10 000 Steine gibt es laut Franke mit­tler­weile bun­desweit in etwa 220 Städten. Der erste Stein wurde 1997 in Berlin-Kreuzberg verlegt.

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Der Bun­desver­band der VVN-BdA hat die Entschei­dung des Bran­den­burg­er Lan­des­denkmalamts zur Ken­nt­nis genom­men, das nachge­baute Glock­en­spiel der ehe­ma­li­gen Pots­damer Gar­nisonkirche in die Denkmalliste aufzunehmen. Das Argu­ment, dieses Glock­en­spiel sei ein „eigen­ständi­ges Denkmal der jün­geren Zeit­geschichte“, kön­nen wir nur bed­ingt nachvollziehen.

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