7. Juli 2005 · Quelle: MOZ

An einzelne NS-Opfer erinnern

In Frank­furter Straßen sollen ab dem näch­sten Jahr Stolper­steine an einzelne Opfer des NS-Regimes erin­nern. Die Steine sollen möglichst in der Nähe des Wohn­sitzes des Betrof­fe­nen in den Gehweg ein­ge­lassen wer­den. Es han­delt sich dabei um “gedankliche Stolper­steine”, ver­sicherte Stadtverord­neten­vorste­herVolk­er Starke. Die Objek­te wer­den nicht aus dem Boden her­aus­ra­gen. Stolper­steine sind in die Bürg­er­steige ein­ge­lassene Beton­steine, die auf der Ober­fläche kleien Mess­ingtafel tra­gen. Darauf wird über die Opfer des Nation­al­sozial­is­mus an deren ehe­ma­li­gen Wohnorten informiert und ihre wichtig­sten Lebens­dat­en wiedergeben. 

In Frank­furt recher­chiere man derzeit, an welche Ein­wohn­er man erin­nere könne. Man müsste sich dazu zunächst mit dem Lebenslauf beschäfti­gen, dann die Frage klären, ob das alte Haus noch ste­ht und was der derzeit­ige Immo­bilieneigen­tümer von dem Pro­jekt halte. 

Erste Steine kön­nten möglicher­weise im Mai 2006 geset­zt wer­den. Ein Stein kostet 95 Euro, finanziert wer­den soll die Aktion durch Spenden. Auskun­ft erteilt das Stadtverord­neten-Büro, Tele­fon­num­mer 0335 5521601.

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