4. Juli 2017 · Quelle: afie

Angermünde: Kundgebung III. Weg

Vor der Demonstration in Templin fand eine kleine Kundgebung der Kleinstpartei III. Weg in Angermünde statt.

Am ver­gan­genen Sam­stag, den 01.07.2017,  führte die Partei “Der dritte Weg” in der Uck­er­mark mehrere Ver­anstal­tun­gen durch.
III. Weg in Angermünde
In Anger­münde fand von 10 bis 11 Uhr eine Kundge­bung unter dem Mot­to “Über­frem­dung stop­pen — Heimat bewahren!” statt. Die Kundge­bung fand am Rande des Friedensparks statt, direkt bei einem Mah­n­mal für drei gehenk­te Wehrma­chts­de­ser­teure. Obwohl Laut­sprech­er mit­ge­bracht wur­den, gab es keine Reden oder Sprechchöre, sodass sich darauf beschränkt wurde, vor­beifahren­den Autos Parteifah­nen und ‑plakate zu präsen­tieren. Zudem wurde eine geringe Zahl von Fly­er an Passant*innen verteilt. Der Anmelder Matthias Fis­ch­er (eine mut­maßliche Kon­tak­t­per­son des NSU) tauchte in Anger­münde nicht auf der Kundge­bung auf. Auch die Angermünder*innen zeigten sich nicht geneigt, den 16, zum Teil aus Berlin mit Autos angereis­ten, Neon­azis Gesellschaft zu leisten.
Gegen­protest gab es nicht. Allerd­ings fan­den sich 10–20 Beobachter*innen ein, denen bei der Ankun­ft durch die Polizei sogle­ich erk­lärt wurde, dass “Störun­gen” nicht geduldet wer­den wür­den. In einem Fall wur­den die Per­son­alien aufgenom­men. Gle­ichzeit­ig durften sich die Neon­azis uneingeschränkt bewe­gen, es kam zu ver­balen Dro­hun­gen und gegen Ende der Kundge­bung zu ein­er Rempelei.
Im Anschluss wur­den noch die Städte Pren­zlau und Schwedt beglückt, Höhep­unkt war um 15 Uhr eine kleine Demon­stra­tion mit etwa 40 Neon­azis in Tem­plin.

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Infori­ot — Zum “Tag der Deutschen Ein­heiT” ruft „Der III. Weg“ zu ein­er großen Demon­stra­tion nach Berlin-Hohen­schön­hausen. Ganz vorne mit dabei wer­den Neon­azis aus Bran­den­burg sein. 
Die Ini­tia­tive für einen Gedenko­rt ehe­ma­liges KZ Uck­er­mark e.V. arbeit­et daran, die Geschichte des ehe­ma­li­gen Jugend­konzen­tra­tionslagers zu erforschen, Kon­takt zu Über­leben­den und ihren Ange­höri­gen zu suchen und zu erhal­ten und auf dem Gelände einen würdi­gen Gedenko­rt zu gestal­ten. Ein Teil dieser Arbeit sind jährlich stat­tfind­ende Bau- und Begegnungscamps.
Am Sam­stag den 20.06.2020, also diesen Sam­stag, wird in Tem­plin eine Demon­stra­tion der AfD stat­tfind­en. Wie auch schon im Mai in Pren­zlau wird dabei nichts weit­er als rechte Het­ze propagiert. Wir sagen Nein! 

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