3. Juli 2003 · Quelle: Antizast

Anti-ZAST-Treffen in Berlin

Nach­bere­itungstr­e­f­fen des Pfin­gst­camps 2003 “Risse in der Fes­tung”

12. Juli um 14 Uhr in der Tech­nis­chen Uni­ver­sität Berlin
Joachim­staler­str. 32, Raum JS17 (U‑Bhf Kur­fürs­ten­damm (U2, U15). Nähe S- und U‑Bhf Zoo)

Wir möcht­en alle Grup­pen und Leute ein­laden, die antirassistische,antifaschistische Arbeit machen. Auf dem Tre­f­fen soll es um fol­gende Dinge gehen.

1. Ein­leitung:

— Berichte vom Pfin­gst­camp und über die ZASt in Eisen­hüt­ten­stadt

— Berichte von den Flüchtlingstr­e­f­fen dort

2. Flüchtlings­selb­stor­gan­i­sa­tion:

- Berichte über die Sit­u­a­tion von Flüchtlin­gen in der ZASt. Berichte von
Flüchtlings­grup­pen und was sie pla­nen (Bran­den­burg Ini­tia­tives, The VOICE
Refugee Forum Berlin).

— Veröf­fentlichun­gen von Flüchtlin­gen: Es ist geplant per­sön­liche Berichte von
Flüchtlin­gen zu veröf­fentlichen um einen Aus­tausch von Erfahrun­gen zu
ermöglichen. Deshalb brauchen wir Unter­stützung für Über­set­zung, Druck und
Ver­bre­itung der Texte.

— Regelmäßige Tre­f­fen der Flüchtlinge: Es ist geplant mehr Tre­f­fen in
Eisen­hüt­ten­stadt zu organ­isieren um Flüchtlinge zu mobil­isieren und um ihnen ein
Forum für Diskus­sio­nen zu geben. Deshalb brauchen wir finanzielle Unter­stützung
für Mate­r­i­al und Trans­port und für Essen und Unter­bringung bei Tre­f­fen in
Berlin.

3. Konkrete Unter­stützung wird benötigt:

— Wir brauchen Grup­pen die über Ken­nt­nisse oder Möglichkeit­en der Rechts­ber­atung
ver­fü­gen (Anwälte).

— Wir brauchen Leute, die Texte und Doku­mente über­set­zen kön­nen

— Wir brauchen Leute, die Mate­ri­alien und Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung stellen
kön­nen, die an Flüchtlinge gerichtet sind und ihnen helfen einen Überblick über
Asylge­set­ze und Proze­dur zu bekom­men. Das kann auch Mate­r­i­al sein, dass es
bere­its gibt und dass in ver­schiede­nen Sprachen vorhan­den ist.

— Wir brauchen eine Anlauf­stelle in Eisen­hüt­ten­stadt wo wir diese Info­ma­te­ri­alen
lagern und verteilen kön­nen. Das würde auch bein­hal­ten, dass regelmäßig Leute
dor­thin gehen.

— Wir brauchen Leute, die regelmäßige Besuche in dem Abschiebege­fäng­nis in
Eisen­hüt­ten­stadt organ­isieren.

4. Unter­stützerIn­nen­grup­pen:

- Berichte der einzel­nen Grup­pen, was sie für Arbeit machen und wie sie denken
dieses Pro­jekt unter­stützen zu kön­nen.

Kon­takt: antizast@yahoo.de

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