10. Februar 2004 · Quelle: Antifas aus Guben

Antifademo in Guben

Antifade­mo:

Sam­stag, 14.02.2004, um 15.30

Tre­ff: Gedenkstein in der Hugo-Jentsch-tr. (par­al­lel zur B97)

Am 13.2.1999 wurde der algerische Flüchtling Farid Guen­doul von ein­er Gruppe Nazis im bran­den­bur­gis­chen Guben zu Tode gejagt.

Fünf Jahre danach sind FaschistIn­nen immer noch im Stadt­bild präsent; sie gewin­nen eher noch an Stärke, da linke Jugendliche am lieb­sten so schnell wie möglich der Stadt den Rück­en kehren. Und das ist noch nicht alles: der
einzige alter­na­tive linke Jugend­club der Stadt, der Sanikas­ten, eine selb­stver­wal­tete Begeg­nungsstätte des Inter­na­tionalen Jugend­vere­ins Guben/Gubin e.V. soll im Som­mer im Rah­men des “Zukun­ft im Stadtteil”-Programmes abgeris­sen wer­den, um Platz für pres­tigeträchtigere
Prunk­baut­en in der Innen­stadt zu schaf­fen.

Fünf Jahre nach dem Tod von Farid Guen­doul rufen wir erneut zum Wider­stand auf — Kein Vergeben; Kein Vergessen!

Wir wollen keine Nazis in Guben! Wir fordern den Erhalt des Sanikas­tens und eine Poli­tik wider den recht­en Main­stream!

Kommt zur antifaschis­tis­chen Demo am 14.02.2004 (Sam­stag) um 15.30; Start­punkt ist der Gedenkstein in der Hugo-Jentsch-Str. (par­al­lel zur B97); danach bietet der Sanikas­ten einen Demoausklang mit leck­erem Essen, einem
The­ater­stück aus Auszü­gen der Prozes­sak­ten und einem Zusam­men­schnitt der unzäh­li­gen TV-Beiträge zum Recht­sex­trem­is­mus in Guben.

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