12. September 2008 · Quelle: Antifa Gruppe Oranienburg

Antifaschistisches Konzert im Friedrich-Wolff-Haus

Am 19.09.08 find­et im Friedrich-Wolf-Haus in Lehnitz unser erstes Konz­ert und somit auch unsere qua­si Ein­wei­hungspar­tie in den poli­tis­chen All­t­ag.

Das Konz­ert find­et im Rah­men der Kam­pagne „ Keine Stimme den Nazis“ statt und soll über die Machtbe­stre­bun­gen der NPD, sowie deren men­schen­ver­ach­t­en­des Welt­bild aufk­lären.

Die NPD ist derzeit bun­desweit die Partei mit den meis­ten Stim­men außer­halb des Bun­destages und hat sehr gute Chan­cen in einige Kreistag Bran­den­burgs reingewählt zuw­er­den. Ger­ade in Land­kreisen wie Ober­hav­el, wo es kaum eine antifaschis­tis­che Kul­tur gibt oder einen alter­na­tiv­en Jugend­klub. Per­so­n­en die nicht ins Welt­bild der „ordentlichen, sauberen Deutschen“ a la NPD passen haben somit keinen Schutzraum und sind täglich den Bedro­hun­gen, Belei­di­gun­gen und Tätlichkeit­en der Neon­azis aus­ge­set­zt.

Das Konz­ert soll somit tem­porär einen Schutzraum bieten vor Sex­is­mus, Ras­sis­mus und anderen Unter­drück­ungs­for­men.

Ein­ge­laden haben wir als Bands die regionalen Helden von AoT, Fam­i­lieMitHund und Dog­ma­tiz, sowie die Berlin­er Rock­größen von Stake­out. Begin­nen wird das Konz­ert um 19 Uhr, der Ein­lass ist 18 Uhr. Das Konz­ert begin­nt pünk­tlich, also seid ihr es auch.

Es wird auch einen Infor­ma­tion­s­stand geben, bei dem es Infor­ma­tio­nen zu Neon­azis in Oranien­burg, über Recht­en Lifestyle und über die Kam­pagne „Keine Stimme den Nazis“ geben wird.

Alle die find­en, dass die NPD stinkt, Nazis doof sind oder der Kap­i­tal­is­mus über­wun­den wer­den muss sind her­zlichst ein­ge­laden. Alle die meinen Neger soll­ten sich ver­pis­sen, Juden beherrschen die Welt und den Holo­caust gab es nie wer­den gebeten dem Führer zufol­gen und uns nicht zu belästi­gen.

Was ihr braucht? 3?uro für den Ein­tritt und ein wenig Geld für die Getränke. Diese sind auch gut angelegt, da wir damit bessere und schönere Arbeit gegen Nazis ver­richt­en kön­nen, die ihr dann in der Zukun­ft über­all in der Stadt sehen oder von der ihr hören/lesen werdet.

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