13. Februar 2002 · Quelle: JD/JL Rathenow

Antirassistisch Einkaufen in Rathenow

Am 5.3. um 18 Uhr find­et in Rathenow nach­mit­tags am Kau­fland der zweite anti­ras­sis­tis­che Einkauf statt. 

Wer mag, ist aller­her­zlichst ein­ge­laden, mit uns und eini­gen Fluechtlin­gen im wun­der­schoe­nen Land Bran­den­burg prak­tis­che Sol­i­dar­ität zu beweisen und den ras­sis­tis­chen Nor­malzu­s­tand zu thematisieren. 

Nicht nur in Berlin ist anti­ras­sis­tis­ches Shopp­pen möglich, son­dern auch in Rathenow! 

Am DIENSTAG DEN 05.03. find­et um 18.00 vor dem KAUFLAND RATHENOW ein gemein­samer Einkauf mit Flüchtlin­gen statt…

JungdemokratInnen/Junge Linke Rathenow wollen mit dieser Aktion ein­er­seits prak­tis­che Sol­i­dar­ität beweisen und natür­lich auf die ras­sis­tichen Son­derge­set­ze aufmerk­sam machen, denen die Flüchtlinge aus­ge­set­zt sind.

Seit 1998 wer­den an Flüchtlinge je nach Bun­des­land Wertgutscheine oder Chip­karten (im Wert von nur 70% des nor­malen Sozial­hil­fe­satzes!!) aus­gegeben, mit denen sie gezwun­gen sind, in bes­timmten Läden einzukaufen. Pro Monat wer­den nur 80 Mark Bargeld aus­gezahlt, was eine Beteili­gung am sozialen und kul­turellen Leben vol­lkom­men unmöglich macht. Taschen­gelder für erwach­sene Men­schen sind entwürdigend!

Rathenow ist eine der Naz­i­hochbur­gen in Bran­den­burg — Über­griffe auf Migran­tInnen und andere Men­schen, die nicht in die Schema­ta der StiefelfaschistIn­nen passen, sind hier qua­si an der Tage­sor­d­nung. Men­schen wer­den auf offen­er Straße belei­digt und ange­grif­f­en (aus­führliche
Doku­men­ta­tion unter www.linkeseite.de) und die Über­griffe in Rathenow sind von beson­der­er Brutalität.
Wir wollen diesen ras­sis­tis­chen Kon­sens zwis­chen StiefelfaschistIn­nen, Poli­tik­erIn­nen, Bürg­erIn­nen wieder ein­mal the­ma­tisieren und unsere Ablehnung von diskri­m­inieren­den Geset­zen deut­lich machen.

Also, kommt zahlre­ich, bringt Geld mit, mobil­isiert FreundInnen.…

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