19. März 2006 · Quelle: Indymedia

Antirepressionsdemo in Potsdam

Die antifa-anti­re­pres­sions­de­mo in pots­dam, 18.3. 14:00
Am heuti­gen 18. März fand die “anti­re­pres­sions­de­mo” der “antifa” Unter dem titel “don´t let the sys­tem get you down” in pots­dam statt!

Geplant war, vom pots­damer haupt­bahn­hof um 14 uhr los zu marschieren. Wegen prob­le­men seit­ens der Deutschen Bahn begann sie jedoch erst ca. 15:30.

Ganz stan­dard­mäßig für pots­damer demos ging´s erst über die lange brücke über den platz der ein­heit immer ger­adeaus zur stadtver­wal­tung, wo meines wis­sens einige linke inhaftiert sind. Nach kleineren rangelein mit den örtlichen polizis­ten ver­richteten die ver­anstal­ter hier die erste kundgebung!
Nach gut 10–20minuten ging es ca.300 meter weit­er zum luisen­platz. Dort gab es dann den 2. Rede­beitrag, unter anderem über den parahraph 127a(glaube ich ver­nom­men zu haben). Trau­rig war jedoch, dass jen­er para­graph nicht erläutert wurde… (Ich weiß immer­noch nich worum´s da geht,aber naja)

Dann ging es wieder ein stück zurück und dann auf die bre­ite straße. Wir brüll­ten, die polizei grinste;wir schub­sten, die polizei zog knüp­pel und pfefferspray…
Naja, vor der polizei­wache kam nun­mehr die dritte und let­zte kundge­bung, bei welch­er erst­mal not­dürftig die augen aus­ge­spült wur­den. Dank der glo­r­re­ichen infor­ma­tion­sweit­er­gabe seit­ens der veranstalter&drücken der bul­lizei gin­gen die tran­spis links in die straße hinein, wo sie auch blieben, bis gemerkt wurde, dass es ja eigentlich ger­adeaus geht!?! Danke nochmal!

Naja egal. Also: wieder nach vorn gedrückt und weit­er ging´s rich­tung ende! Nochmal so ca.350 meter wieder lange brücke hoch, dann links rum zum ein­gang nord( warum die her­ren in grün uns nich gle­ich in den ein­gang west ließen??? Keine ahnung!).

Angekom­men am “start­platz” bedank­ten sich die ver­anstal­ter nochmals für´s zahlre­iche kom­men und ab ging´s zum abklin­gen der fast gewalt­freien demo in den hauptbahnhof.
Und wenn man schon­mal da ist… Kurz­er­hand wurde der bahn­hof “beset­zt”, heißt im eil­tem­po ver­wüstet, denn die polizei schläft ja nicht!
Schnell wurde beim vor­beige­hen das ein oder andere schild abgeris­sen, umge­treten oder ein­fach was aus´m kiosk beim vor­beige­hen mitgenommen! 

Kurz gesagt: eine demo für jeden geschmack!

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