26. Dezember 2004 · Quelle: MOZ

Arbeitsplätze von Abzug der Bundeswehr betroffen

Pots­dam (dpa) Von der im Novem­ber angekündigten Kaser­nen­schließun­gen sind auch in Bran­den­burg zahlre­iche Arbeit­splätze betrof­fen. Etwa 750 Zivilbeschäftigte in Bun­deswehr­stan­dorten wür­den nach derzeit­i­gen Erken­nt­nis­sen ihren Job ver­lieren, sagte Wirtschaftsmin­is­ter Ulrich Jung­hanns (CDU) auf eine par­la­men­tarische Anfrage. 

Bis 2010 sollen in Bran­den­burg drei Gar­niso­nen voll­ständig geschlossen wer­den. Drei weit­ere Bun­deswehr­stan­dorte wer­den verklein­ert. Die Auf­gabe von Kaser­nen führe in aller Regel zum Rück­gang von Kaufkraft und Aufträ­gen sowie ein­er ver­ringerten Nach­frage nach Woh­nun­gen, betonte Jung­hanns. Das könne entsprechend der Lage der Stan­dorte zu erhe­blichen Ein­schnit­ten in die wirtschaftliche und soziale Lage von ganzen Regio­nen und Kom­munen führen. 

Der­ar­tige Fol­gen wolle die Lan­desregierung durch eine aktive Kon­ver­sion­spoli­tik möglichst abmin­dern. Damit kön­nten in den betrof­fe­nen Gebi­eten sog­ar neue Impulse geset­zt wer­den. Neu aufgelegt und ergänzt wor­den sei deshalb inzwis­chen der “Rat­ge­ber Kon­ver­sion.” Die Broschüre für die Kom­munen sei auf die spez­i­fis­che Sit­u­a­tion nach Stan­dortschließun­gen zugeschnit­ten und gebe auch umfassend Auskun­ft über För­der­möglichkeit­en und andere Hilfen.

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