24. September 2003 · Quelle: MAZ

Asylbewerberheim von Polizei durchsucht

Da immer wieder Bewohn­er des Asyl­be­wer­ber­heimes in der Flämingstraße in Bran­den­burg an der Hav­el gegen das Betäubungsmit­telge­setz ver­stoßen haben, wur­den am Dien­stag die Wohn­räume sowie die zur Liegen­schaft gehören­den
Gelasse durch­sucht.

Dabei wurde ein Asyl­be­w­er wegen des Ver­dachts des Inverkehrbrin­gens von Falschgeld (41x 100,00 $-Fal­si­fikate) festgenom­men. Die Prü­fung der Scheine dauert noch an. Ein­er Per­son wird vorge­wor­fen, ein Handy gestohlen zu haben.
Einem weit­eren Bewohn­er wird der Ver­stoß gegen das Waf­fenge­setz zur Last gelegt (ver­botenes Springmess­er). Bei zwei Per­so­n­en bestand der Ver­dacht des Ver­stoßes gegen das Betäubungsmit­telge­setz. Zwei Anzeigen wur­den gegen
unbekan­nt gefer­tigt, wegen: Ver­stoß gegen das Waf­fenge­set­zt (Messer/Bajonett mit Über­länge), ein Ver­stoß gegen das Betäubungsmit­telge­setz (Auffind­en von Haschisch, ca. 10 Gramm). In zwei Fällen musste die Iden­tität von anwe­senden
Per­so­n­en in der Polizei­wache fest­gestellt wer­den

Alle in Gewahrsam befind­lichen Per­so­n­en sind nach Beendi­gung der Maß­nah­men wieder auf freien Fuß geset­zt wor­den.

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