25. Juli 2002 · Quelle: asn cottbus | anlaufstelle für opfer rechtsextremer gewalt

Auflistung rechter Übergriffe für Juni und Juli erschienen

Pöbeleien, Bedro­hun­gen und Angriffe: als “Ander­s­denk­endEr / Ander­sausse­hen­dEr” unbe­hel­ligt von Nazis existieren zu kön­nen, ist recht schwierig. Daß Bran­den­burgs Jus­tizbe­hör­den das Tem­po bei der Ver­fol­gung recht­sex­tremer Straftäter gesteigert haben (vgl. Berlin­er Mor­gen­post v. 19.06.02) wird den Opfern wohl kaum helfen. Und auch Geset­ze­sen­twürfe, die die Ver­bre­itung von extrem­istis­chem Gedankengut in Bran­den­burg erschw­eren sollen (vgl. Berlin­er Zeitung v. 18.05.02), scheinen nicht “das Rezept” zu sein: fast täglich kam es im Juni in und um Cot­tbus zu Nazi­ak­tiv­itäten. Das Tra­gen von Kennze­ichen ver­fas­sungswidriger Organ­i­sa­tio­nen ist neben Nazis­chmier­ereien an Jugend­clubs und tätlichen Angrif­f­en auf Asyl­be­wer­berIn­nen eine der For­men, in denen recht­sex­treme Jugendliche das “Kli­ma” in der Lausitz bee­in­flussen. DVU- und NPD-Stände passen da eben­sogut ins Bild wie Gast­wirte, welche sich von Nazis bedro­ht­en Jugendlichen ver­weigern die Polizei zu holen, oder auch der seit­ens der Nazis seit Jahren erste Ver­such eine Demon­stra­tion durchzuführen.

Eine mit Sicher­heit unvoll­ständi­ge Aufzäh­lung der Über­griffe gibt es unter www.asncottbus.org

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