17. Juli 2002 · Quelle: lausitzer rundschau

Bäcker, Bürgermeister und Polizei

GUBEN. Bran­den­burgs Innen­min­is­ter Jörg Schön­bohm kommt heute Nach­mit­tag an die Neiße. Sein Ter­min­plan ist dicht und wurde in den let­zten Tagen wieder­holt umgestellt. Schw­er­punkt des Besuch­es ist die Polizei­wache in Guben. Dort will sich Jörg Schön­bohm vom Leit­er, Ulrich Kleo, über die ersten Erfahrun­gen der Basis mit der neuen Polizeistruk­tur informieren lassen. Außer­dem will der Innen­min­is­ter mit Polizis­ten ins Gespräch kom­men. Bevor es aber amtlich wird, besucht Jörg Schön­bohm die Bäck­erei Dreißig im Gewer­bege­bi­et Deu­lowitz. Dort will er sich “in einem Schnell­durch­lauf ” (eine Mitar­bei­t­erin) das hochmod­erne Unternehmen anschauen. Bäck­er­meis­ter Dreißig, selb­st Mit­glied der CDU, hat­te seinen Lan­desvor­sitzen­den ein­ge­laden. Ein internes Gespräch soll es heute auch zwis­chen Jörg Schön­bohm und Gubens Bürg­er­meis­ter Klaus-Dieter Hüb­n­er geben. Viel Zeit ist dafür aber nicht einge­plant. “Es geht zunächst nur darum, dass sich die bei­den Poli­tik­er ken­nen ler­nen ” , hieß es gestern aus dem Rathaus. Am Ende seines Besuch­es will der Innen­min­is­ter auch noch den Gren­züber­gang Gubinek bei Klein Gas­trose besuchen. Der ehe­ma­lige Min­is­ter­präsi­dent Stolpe hat­te Schön­bohm die Lösung der Gren­zs­tauprob­lematik “aufs Auge gedrückt ” . Er solle die Zusam­me­nar­beit der unter­schiedlichen Min­is­te­rien bei der Lösung des Prob­lems koor­dinieren, hieß es damals.

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