10. Mai 2008 · Quelle: Plattform gegen Rechts Frankfurt(Oder)

Bahn kündigt Geschäft der Nordic Company

Die Plat­tform gegen Rechts Frank­furt (Oder) begrüßt die recht schnelle
Entschei­dung seit­ens der Bahn, der Nordic Com­pa­ny das Ladengeschäft auf
dem Bahn­hofsvor­platz, in dem vor­rangig Tex­tilien des mit der
recht­sex­trem­istis­che ver­bun­de­nen Mod­e­la­bels Thor Steinar verkauft
wer­den, kurzfristig zu kündi­gen. Es ist bedauer­lich, dass diese
Kündi­gung erst Ende Juli wirk­sam wer­den soll. Somit haben die
Laden­in­hab­er noch über drei Monate Zeit ihre Posi­tion in dieser Stadt zu
fes­ti­gen und die Geschäft­ser­löse als Plus der recht­sex­tremen Szene zu
ver­buchen. Wir fordern die Ver­ant­wortlichen bei der Deutschen Bahn auf,
dass Mietver­hält­nis mit sofor­tiger Wirkung zu kündi­gen, um so
“Nor­mal­isierung­s­ten­den­zen” ent­ge­gen zu wirken.

Damit ein Ladengeschäft mit einem solchen Ware­nange­bot nicht unbeachtet
an ander­er Stelle dieser Stadt wieder seine Türen öffnet, fordern wir
gle­ichzeit­ig alle Ver­mi­eter dieser Stadt auf, bei der Ver­gabe von
Mietverträ­gen äußer­ste Vor­sicht wal­ten zu lassen. So soll­ten die
Ver­mi­eter bei Tex­tilgeschäften genau prüfen, welch­es Sor­ti­ment die
Geschäftsin­hab­er anbi­eten wollen. Dass das Label Thor Steinar nicht für
die Förderung der frei­heitlich demokratis­chen Grun­dord­nung ste­ht, sollte
sich zwis­chen­zeitlich herumge­sprochen haben. Für weit­ere
Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen empfehlen wir die Broschüre Inves­ti­gate Thor
Steinar. Die kri­tis­che Auseinan­der­set­zung mit ein­er umstrit­te­nen Marke,
die
hier
einzuse­hen ist.

Die Plat­tform gegen Rechts würde es daher als Affront gegen den
gesellschaftlichen Kon­sens anse­hen, wenn sich andere Ver­mi­eter in der
Stadt bere­it­erk­lären, für den Ver­trieb dieses Labels ihre Mieto­b­jek­te
zur Ver­fü­gung zu stellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Am Don­ner­stag tagte erst­mals seit Beginn der Coro­na-Pan­demie wieder die Stadtverord­neten­ver­samm­lung. Dort erk­lärte der AfD-Land­tagsab­ge­ord­nete Wilko Möller im Namen der AfD Frank­furt (Oder), dass der 8. Mai für ihn kein Tag der Befreiung ist.
Wie sollte der Utopia e.V. — ein ehre­namtlich­er, von jun­gen Men­schen getra­gen­er, klein­er Vere­in — anlässlich der 75-jähri­gen Befreiung von der Vorherrschaft der Nationalsozialist*innen in Frank­furt (Oder) diese Pressemit­teilung begin­nen? Als erstes mit einem kurzen „Danke!
Frank­furt – Antifaschist*innen in Frankfurt/O. gehen von ein­er neuen neon­azis­tis­chen Grup­pierung aus. Recherchen zufolge tauchen seit Anfang 2019 “NR”-Schriftzüge und Sym­bo­l­iken wie Ham­mer und Schw­ert, die als Platzhal­ter für Hak­enkreuze dienen, auf.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot