31. März 2006 · Quelle: BM

Behörde: Mahlers Paß bleibt eingezogen

Pots­dam — Der Recht­sex­trem­ist Horst Mahler ist mit seinem Wider­spruch gegen den Einzug des Pass­es beim Ord­nungsamt Klein­mach­now (Pots­dam-Mit­tel­mark) gescheit­ert. “Nach einge­hen­der Prü­fung des von Mahler an uns übergebe­nen Mate­ri­als sehen wir keinen Anlaß, den Beschluß zurück­zunehmen”, sagte Ord­nungsamt­sleit­er Ekkard Dehne. Mahler war im Jan­u­ar der Paß für ein halbes Jahr ent­zo­gen wor­den, um ihn an der Teil­nahme an ein­er Revi­sion­is­mus-Kon­ferenz im Iran zu hin­dern. Dage­gen hat­te Mahler Wider­spruch ein­gelegt und laut Dehne einen Aktenord­ner übergeben, in dem er “seine Auf­fas­sung und Weltan­schau­ung” dar­legt. Der Paß-Entzug erfol­gte, weil Mahler nach Überzeu­gung des Pots­damer Innen­min­is­teri­ums im Iran voraus­sichtlich erneut den Holo­caust leug­nen würde.

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