8. Oktober 2002 · Quelle: lausitzer rundschau v. 05.10.02

Beleidigungs-Verdacht: Weitere Zeugen werden gehört

Cot­tbus. Zum Stre­it zwis­chen fünf jun­gen Leuten von 17 bis 26 Jahren und einem jor­danis­chen Arzt vor einem Super­markt in der Gelsenkirch­en­er Allee hat die Staat­san­waltschaft jet­zt weit­ere Ermit­tlun­gen ange­ord­net. Anfang Sep­tem­ber war es vor dem Super­markt zuerst zu ein­er ver­balen Auseinan­der­set­zung gekom­men, die dann in einem Handge­menge endete. Ein­er der jun­gen Män­ner und der Arzt hat­ten sich laut Polizei an der Klei­dung gez­er­rt. Die Polizei hat­te sein­erzeit keinen recht­sex­tremen oder frem­den­feindlichen Hin­ter­grund für den Stre­it gese­hen. Nach Vernehmung des Arztes hat die Staat­san­waltschaft jedoch weit­eren Klärungs­be­darf. Es seien “sehr konkrete ” Vor­würfe gegen Beteiligte erhoben wor­den. Daher sollen nun weit­ere Zeu­gen ver­nom­men wer­den. Sie sollen Auf­schluss geben, ob der Arzt und seine Tochter belei­digt wur­den und eine Kör­per­ver­let­zung vor­liegt. Ob Anklage erhoben werde, hänge vom Ergeb­nis dieser weit­eren Ermit­tlun­gen ab, hieß es gestern seit­ens der Staat­san­waltschaft.

ältere beiträge:

Hand­grei­flichkeit­en vorm Super­markt

Attacke auf jor­danis­chen Arzt: Polizei sieht keinen Ras­sis­mus

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