1. Juni 2006 · Quelle: UnterstützerInnen-Kreis Familie Kutlu

Bleiberecht für Kutlus?

Mit großer Freude, nehmen die Mit­glieder des Aktions­bünd­nis „Kut­lu bleibt“ die heutige Entschei­dung der bran­den­bur­gis­chen Härte­fal­lkom­mis­sion zur Ken­nt­nis. Wir erwarten, dass der bran­den­bur­gis­che Innen­min­is­ter, Jörg Schön­bohm, der Empfehlung der Kom­mis­sion fol­gen und möglichst rasch einem dauer­haften Bleiberecht für Fam­i­lie Kut­lu zus­tim­men wird.

Die Mit­glieder der Härte­fal­lkom­mis­sion sind damit dem vielfach bezeugten Willen der über 5.300 Bürg­erin­nen und Bürg­er gefol­gt, die sich per Unter­schrift für ein Bleiberecht der in Neu­rup­pin leben­den kur­dis­chen Fam­i­lie Kut­lu einge­set­zt haben.
Dafür möcht­en wir uns an dieser Stelle, auch im Namen der Fam­i­lie Kut­lu, bedanken.

In der fast ein Jahr andauern­den Auseinan­der­set­zung waren die ein­deuti­gen Beschlüsse der Stadtverord­neten­ver­samm­lung Neu­rup­pin und des Kreistages OPR eben­so wie das per­sön­liche Engage­ment von Poli­tik­erin­nen und Poli­tik­er der Kommunal‑, der Landes‑, der Bun­des- und der Europaebene hil­fre­ich. Nicht zu vergessen sind die zahlre­ichen Ini­tia­tiv­en und Aktio­nen, wie Demon­stra­tio­nen, Diskus­sion­srun­den, Konz­erte, The­at­er­auf­führung und die heute um zwölf Uhr been­dete Mah­nwache. Wir freuen uns, dass diese Bewe­gung eine solche Bre­ite gefun­den hat. Diese war lei­der notwendig im zähen Rin­gen mit den Behör­den und Gericht­en.

Wir sind davon überzeugt, dass der „Fall“ der Fam­i­lie Kut­lu exem­plar­isch für ein unzure­ichen­des Aus­län­der­recht in Deutsch­land ste­ht. Wir fordern ins­beson­dere von der näch­sten Innen­min­is­terkon­ferenz, dass endlich die lange über­fäl­lige Alt­fall­regelung disku­tiert und beschlossen wird. Es dür­fen sich solche skan­dalösen und unwürdi­gen Ereignisse, wie sie Fam­i­lie Kut­lu durch­lei­den musste, nicht wieder­holen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Das JWP-Mit­ten­Drin verurteilt den Bran­dan­schlag auf den Dienst­wa­gen des Neu­rup­pin­er Bürg­er­meis­ters Jens-Peter Golde, sowie aus­ge­sproch­ene Mord­dro­hun­gen gegen ihn.
Nach Schlägereien von Män­ner­grup­pen unter­schiedlich­er Nation­al­ität woll­ten Neon­azis gestern in Rheins­berg ein flüchtlings­feindlich­es Sig­nal set­zen. Doch ihre angemeldete Kundge­bung ver­puffte am Gegen­protest.
Gestern gedacht­en ca. 60 Per­so­n­en in Neu­rup­pin Emil Wend­land und set­zten ein sicht­bares Zeichen gegen rechte Het­ze und Gewalt.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot