14. Februar 2012 · Quelle: Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)

Blockadeaufruf zur Nazidemo in Frankfurt (Oder)

Am 24. März wollen Rechte marschieren: Aufruf des breiten Protest-Bündnis

Frank­furt (Oder) — Bünd­nis “Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)” ruft erneut zum Protest auf/Naziaufmarsch am 24.03.2012 ver­hin­dern

Das Bünd­nis “Kein Ort für Nazis Frank­furt (Oder)” hat sich anlässlich der Neon­azidemon­stra­tion am 24. März 2012 wieder zusam­menge­fun­den. Ini­ti­iert wurde dieser Zusam­men­schluss ver­schieden­er zivilge­sellschaftlich­er Grup­pen, Vere­ine und Einzelper­so­n­en von der “Plat­tform gegen Rechts Frank­furt (Oder)”.

Das Bünd­nis ruft dazu auf, gemein­sam mit allen demokratis­chen Kräften in Frank­furt (Oder) und S?ubice den Neon­azi­auf­marsch zu block­ieren.

An dieser Stelle wird der Block­ade-Aufruf auf Deutsch und Pol­nisch doku­men­tiert.

Aufruf zur Block­ade des Neon­azi-Auf­marsches in Frank­furt (Oder) am 24. März 2012

Neon­azis wollen in Frank­furt (Oder) auf­marschieren. Wir stellen uns dem entschlossen ent­ge­gen! Mit der Demon­stra­ton unter dem Moto “Raus aus der EU und Gren­zen dicht!” ver­suchen die Neon­azis, Ressen­ti­ments gegenüber Europa und vor allem gegenüber Polen aufzu­greifen und Äng­ste zu schüren. Hinzu kommt, dass im Aufruf der Demon­stra­tion der Naton­al­sozial­is­mus ver­her­rlicht wird.

Ras­sis­tis­chen Vorurteilen muss ein deut­lich­es Zeichen der Sol­i­dar­ität ent­ge­genge­set­zt wer­den!

Als Red­ner für den Auf­marsch ist der führende NPD-Funk­tionär Udo Pastörs angekündigt. Mit der Demon­stra­tion kommt es zu einem Schul­ter­schluss zwis­chen der recht­en Partei und der mil­i­tan­ten Kam­er­ad­schaf­sszene. Für die Demon­stra­tion mobil­isiert ins­beson­dere die neon­azistsche Kam­er­ad­schaft “Fre­un­deskreis Nord­bran­den­burg”. Diese ging aus der „Kam­er­ad­schaft Märkisch-Oder-Barn­im“ her­vor, die sich 2010 angesichts des zivilge­sellschaflichen Drucks sowie der erfol­gre­ichen Proteste und Block­aden des Bünd­niss­es Bran­den­burg Naz­ifrei auflöste.

Men­schen­ver­ach­t­en­des Gedankengut darf nicht auf die Straßen Frank­furts getra­gen wer­den. Wir stellen uns offen­siv ein­er Ide­olo­gie ent­ge­gen, die Men­schen als nicht gle­ich­w­er­tig erachtet. Wir akzep­tieren nicht, dass Men­schen als eth­nisch, sex­uell, religiös oder ander­weitg als anders markiert, diskri­m­iniert, aus­ge­gren­zt und ange­grif­f­en wer­den.

Wir set­zen den Neon­azis eine demokratis­che und antifaschis­tis­che Kul­tur ent­ge­gen!

Das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“ beste­ht aus unter­schiedlichen zivilge­sellschaflichen Akteur_innen der Städte Frank­furt (Oder) und S?ubice und des Lan­des Bran­den­burg. Hier ifn­den Bürger_innen sowie Kirchen, Gew­erkschaften, Parteien, antifaschis­tis­che Ini­ta­tiv­en und Vere­ine ihren Platz.

Gemein­sam wer­den wir am 24. März den Neon­azi­auf­marsch mit friedlichen Massen­block­aden ver­hin­dern. Wir sind sol­i­darisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, sich dem Neon­azi­auf­marsch ent­ge­gen­zustellen. Zahlre­iche Beispiele der Ver­gan­gen­heit zeigen, wie erfol­gre­ich Men­schen ein Zeichen gegen Rechts set­zen kön­nen, indem sie gemein­sam Zivilen Unge­hor­sam leis­ten. Wir sehen uns in der Tra­di­ton von Städten wie Bernau, Straus­berg, Neu­rup­pin, Berlin, Warschau und Dres­den. Auch an diesen Orten wur­den rechte Aufmärsche durch das beherzte Engage­ment von Bürger_innen ver­hin­dert.

Gemein­sam kön­nen wir den Neon­azi­auf­marsch in Frank­furt (Oder) ver­hin­dern! Frank­furt (Oder) darf kein Ort für Nazis sein!

Apelu­je­my o uczest­nict­wo w protes­tach prze­ci­wko demon­stracji neon­azistów
we Frank­fur­cie nad Odr?, 24 mar­ca 2012

Neonazi?ci chc? prze­masze­rowa? uli­ca­mi Frank­fur­tu nad Odr?. My zde­cy­dowanie si? temu
sprze­ci­wiamy!

Pod has?em „Wyj?? z UE i zamkn?? granice“ neonazi?ci usi?uj? wzbudzi? niech?? i stra­ch wobec Europy i przede wszys­tkim wobec Polaków. Apel neon­azistów glo­ryfku­je w dodatku cza­sy nar­o­dowego soc­jal­iz­mu.

Rasis­towskie uprzedzenia musz? spot­ka? si? z protestem i wyra?nym znakiem sprze­ci­wu! Jed­nym z mów­ców odczas prze­marszu ma by? jeden z g?ównych funkcjonar­iuszy niemieck­iej skra­jnie praw­icowej par­ti NPD, Udo Pastörs. W ten sposób na demon­stracji spot­ka? si? maj? przed­staw­iciele skra­jnie praw­icowych par­ti oraz bojówek. Do demon­stracji mobi­lizu­je przede wszys­tkim neon­azis­tows­ka bojówka „Fre­un­deskreis Nord­bran­den­burg”. Orga­ni­za­c­ja ta to nast?pczyni „Kam­er­ad­schaf Märkisch-Oder-Barn­im“ , która rozwi?za?a si? w 2010 roku pod presj? spo?eczenstwa oby­wa­tel­skiego jak równie? skutecznych protestów i blokad anty­faszys­towskiego sto­warzyszenia „Bünd­nis Bran­den­burg Naz­ifrei”. Frank­furt nad Odr? nie jest miejscem dla nazistów!

Przed­staw­iciele ide­ologii dyskryminuj?cej i degraduj?cej ludzi nie mog? masze­rowa? po uli­cach Frank­fur­tu. Akty­wnie prze­ci­w­staw­iamy si? ide­ologii, która uzna­je ludzi za nierównych. Nie akcep­tu­je­my fak­tu, ?e ludzie s? przez neon­azistów naz­naczani jako inni ze wzgl?du na pochodze­nie, p?e?, reli­gi?, itp., i z tego powodu dyskrymi­nowani, izolowani i atakowani. Prze­ci­w­staw­imy neon­azis­tom kul­tur? demokraty­czn? i anty­faszys­towsk?!

Sojusz „Kein Ort für Nazis Frank­furt (Oder)“ („Frank­furt nad Odr? nie jest miejscem dla nazistów“) sk?ada si? z wielu orga­ni­za­cji z Frank­fur­tu nad Odr?, S?ubic i kra­ju zwi?zkowego Bran­den­burgii zajmuj?cych si? pro­mocj? spo?ecze?stwa oby­wa­tel­skiego. W inic­jaty­wie naszej odnale?? si? mog? ko?cio?y i wspól­no­ty wyz­nan­iowe, zwi?zki zawodowe, parte, inic­jaty­wy anty­faszys­towskie, sto­warzyszenia, jak równie? oso­by pry­watne.

Wspól­nie, za pomoc? masowych blokad, chce­my zapo­biec marszowi neon­azistów 24 mar­ca i sol­idaryzu­je­my si? ze wszys­tki­mi, którzy razem z nami chc? osi?gn?? ten cel. Liczne przyk?ady z przesz?o?ci pokazuj?, z jak? skuteczno?ci? oby­wa­tele mog? wys?a? jas­ny sygna? prze­ci­wko skra­jnej praw­icy, wspól­nie demonstruj?c oby­wa­tel­skie niepos?usze?stwo. Postrzegamy si? jako kon­tynu­a­torów trady­cji Lube­ki, Bernau, Straus­ber­gu, Neu­rup­pina, Berli­na, Warsza­wy i Drez­na. W miejs­cach tych skra­jnie praw­icowe marsze zosta?y zablokowane dzi?ki zaanga?owaniu mieszka?ców.

Razem mo?emy zapo­biec neon­azis­towskiemu prze­marszowi we Frank­fur­cie! Frank­furt nad Odr? nie jest miejscem dla nazistów!

Zu den bish­eri­gen Unterstützer_innen zählen der All­ge­mein­er Deutsch­er Fahrrad-Club (ADFC) Frank­furt (Oder), die Arbeitsstelle für evan­ge­lis­che Kinder- und Jugen­dar­beit im Kirchenkreis An Oder und Spree, die autonome antifa frank­furt (oder), der Break Tribe Music e.V., Bünd­nis 90/Die Grü­nen Kreisver­band Frank­furt (Oder), Die Linke Frank­furt (Oder), dielinke.SDS Viad­ri­na, die Grüne Hochschul­gruppe Viad­ri­na, die KINDERVEREINIGUNG MIT KINDERN FÜR KINDER e.V., der S?ubfurt e.V., das Studieren­den­par­la­ment der Europa-Uni­ver­sität Viad­ri­na, der Utopia e.V., der VVN-BdA Frank­furt (Oder) e.V., Peter Haupt­mann, Frank Heck (Wahlkreis­mi­tar­beit­er für Ker­stin Meier, MdL Die Linke), Axel Hen­schke (Mit­glied des bran­den­bur­gis­chen Land­tags, Frak­tion Die Linke), Frank Hüh­n­er, Hel­muth Markov (Die Linke), Ker­stin Meier (Mit­glied des bran­den­bur­gis­chen Land­tags, Frak­tion Die Linke), Thomas Nord (Mit­glied des Bun­destags, Frak­tion Die Linke), Elis­a­beth Schroedter (Mit­glied des Europäis­chen Par­la­ments, Bünd­nis 90/Die Grü­nen) und René Wilke (Kreisvor­sitzen­der der Linken Frank­furt (Oder).

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