2. März 2014 · Quelle: Inforiot

Brauner Wandertag am Tollensesee

Brandenburger Neonazis nahmen am 11.Tollensemarsch in Mecklenburg-Vorpommern teil

INFORIOT — Am 22. Feb­ru­ar fand der 11.Tollensemarsch am gle­ich­nami­gen See im meck­len­bur­gis­chen Neubran­den­burg statt. Das jährliche Neon­azi-Event ist ein iden­titätss­tif­ten­der 40-kilo­metriger Leis­tungslauf um den Tol­lens­esee und gilt als Gedenken an den 1930 ver­stor­be­nen SA-Führer Horst Wes­sel.

Jährlich nehmen an dem Auf­marsch zwis­chen 60 und 120 Neon­azis aus der NPD und dem Spek­trum der ver­bote­nen Heimat­treuen Deutschen Jugend (HDJ) aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Berlin und Bran­den­burg teil. So auch in diesem Jahr: Bei dem Auf­marsch wur­den der Nauen­er NPD-Stadt- und Kreisverord­nete Maik Schnei­der, die NPD´ler Steve Schmidt und Roy Z. aus Ober­hav­el sowie weit­ere AktivistIn­nen gesichtet. Außer­dem war das ehe­ma­lige Mit­glied des Märkischen Heimatschutzes, Chris­t­ian Banask­iewicz, mit von der Par­tie sowie der als Recht­ster­ror­ist verurteilte „Freikorps“-Anführer Christo­pher Hart­ley.

Der Tol­lense­marsch ist keine anmeldepflichtige Ver­anstal­tung, sodass das Event wenig Beach­tung in der Öffentlichkeit find­et und unter Augen der Polizei durchge­führt wird. Jährlich organ­isieren jedoch die örtliche Linkspartei und das AJZ Neubran­den­burg kleinere Proteste gegen den Auf­marsch.

Ein weit­er­er Bericht ist bei Kom­bi­nat Fortschritt aus Meck­len­burg Vor­pom­mern zu find­en.

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