15. Juni 2002 · Quelle: inforiot

Bundeswehr gibt sich auf der Jugendmesse trendy

Auch die Bun­deswehr ließ es sich nicht nehmen, bei der deutsch-pol­nis­chen Jugendmesse YOUNG LIFE in Frankfurt/Oder vertreten zu sein. Schließlich erwarteten die Ver­anstal­terIn­nen und Schirmherr Min­is­ter­präsi­dent Man­fred Stolpe (SPD) bis zu 20000 Besuch­er. Bei so viel Frischfleisch, lässt sich sich­er der ein oder andere RekrutI­n­nen wer­ben, dacht­en sich da oliv­grü­nen Kam­er­adenIn­nen. So wurde mit ordentlich Kriegs-Spielzeug und ein­er trendy Bierk­isten-Klet­ter-Aktion aufge­fahren.

Einige BesucherIn­nen waren allerd­ings der Mei­n­ung, dass die Bun­deswehr gar nicht so trendy ist. Zir­ka 20 Men­schen zogen mit Traspar­enten wie “fight­ing for peace ist like fuck­ing for vir­gin­i­ty” oder “Alle Sol­dat­en sind Mörder” zum Stand der BW, wo zwis­chen­zeitlich ein Panz­er beset­zt wurde. Den Kam­er­adenIn­nen gefiel das natür­lich gar nicht, und sie riefen sich ein paar Ord­ner­In­nen her­bei. Dann durfte zwar nicht nicht mehr auf, aber wenig­stens noch vor dem BW-Stand protestiert wer­den. Schließlich gehört zum trendy sein auch das demokratis­che Grund­ver­ständ­nis.

Lei­der änderten all das nichts daran, dass die Bun­deswehr mit die meis­ten Leute anzog, bess­er besucht war nur noch die Skate­board-Show und eine Net­zw­erk­par­ty.

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