28. Februar 2002 · Quelle: berliner morgenpost

Caritas-Projekt: Das Fremde erforschen

dpa Cot­tbus — Der Deutsche Car­i­tasver­band startet in der Lausitz ein Pro­jekt gegen Frem­den­feindlichkeit. In Cot­tbus und in der säch­sis­chen Stadt Gör­litz sollen vom März an je zwölf Jugendliche unter Anleitung eines Sozialpäd­a­gogen und eines His­torik­ers das jüdis­che Leben der Stadt und des Umlan­des unter­suchen, teilte André Schnei­der von der Diözese Gör­litz mit. Das Pro­jekt läuft im Rah­men des «Xenos» (das Fremde)-Programm, das die Bun­desregierung im ver­gan­genen Jahr gegen Frem­den­feindlichkeit und Ras­sis­mus ges­tartet hat­te.

Mit dem jüdis­chen Leben in der Lausitz sollen sich Jugendliche beschäfti­gen, die trotz Beruf­saus­bil­dung keine Chance auf dem regionalen Arbeits­markt haben. Sie gel­ten als beson­ders anfäl­lig für frem­den­feindlich­es Gedankengut. Nach Schnei­ders Angaben sind sowohl in Cot­tbus als auch in Gör­litz mehr als 600 Jugendliche arbeit­s­los.

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Kundge­bung zum Inter­na­tionalen Tag zur Entkrim­i­nal­isierung von Schwanger­schaftsab­brüchen am 28. Sep­tem­ber um 11 Uhr auf dem Heron­platz (am Stadt­brun­nen) in Cot­tbus

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