1. Juni 2012 · Quelle: Anti-Castor-Aktivistinnen Eberswalde

Castor-Transport passiert Eberswalde

Samstag: Protestkundgebung geplant

Am 2. Juni schwimmt ein strahlend giftiger Atom­müll­trans­port direkt durch Eber­swalde über den Oder-Hav­el-Kanal und das ohne die ger­ing­sten Infor­ma­tio­nen an die zuständi­gen Stellen des Land­kreis­es Barn­im, welche für den Katas­tro­phen­schutz zuständig sind oder die dort ansäs­sige Bevölkerung zu geben.  Während in Eber­swalde also das FINE stat­tfind­et und die Men­schen feiern, schwimmt ohne ihr Wis­sen oder Zus­tim­mung der gesund­heitss­chädliche und gefährliche Cas­tor vorbei. 

Das lassen wir uns nicht bieten und starten deshalb Protes­tak­tio­nen, um die Men­schen zu informieren und laute Zeichen gegen Atom­kraft und die damit ein­herge­hen­den Cas­tor­trans­porte zu protestieren, denn solange nicht alle Atom­kraftwerke (AKWs) abgeschal­tete sind, ist der Atom­ausstieg nicht endgültig.

Wir ver­anstal­ten am Sam­stag, den 2. Juni ab 14 Uhr auf dem Eber­swalder Mark­t­platz ein spon­tanes Straßenthe­ater sowie eine Mah­nwache direkt über dem Oder-Hav­el-Kanal Breitestr./Nordend. Diese Mah­nwache begin­nt voraus­sichtlich ab 10 Uhr und wird 24 Stun­den dauern. Dabei wird es Musik und eine Volxküche (warmes Essen) geben.

Bei dem Trans­port han­delt es sich um stark strahlende Dampferzeuger und Pumpen, die in Lub­min zer­legt wer­den sollen. Danach soll nach Angaben von EnBW, Betreiber des AKW Obrigheim, der Atom­müll wieder nach Obrigheim zurück­trans­portiert wer­den, das bedeutet, dass das Risiko eines Schif­fun­falls mit dem strahlen­den Atom­müll sog­ar zwei Mal in Kauf genom­men wird, um die Prof­ite der beteiligten Konz­erne zu steigern, denn die ver­di­enen an solchen Transporten.

Bei dem Schiff­s­trans­port vom AKW Obrigheim ins Zwis­chen­lager Nord  wer­den 1.520 km quer durch Deutsch­land zurück­gelegt, die ohne große Sicherungs­maß­nah­men, Infor­ma­tion der Bevölkerung und der zuständi­gen Lan­desstellen geschehen. Dabei wird eine Havarie, welche ähn­liche zer­störende Aus­maße haben kön­nte  wie der Ato­m­un­fall in Fukushima.

Eine Aktivistin meint dazu: “Am Sam­stag wer­den wir auf der Nor­dend­brücke über dem Oder-Hav­el-Kanal in Eber­swalde unseren Protest gegen diese Gefährdung der Men­schen und der Umwelt zum Aus­druck brin­gen. Wer mit­machen möchte, ist her­zlich ein­ge­laden, mit uns ihren/seinen Unmut über die ver­fehlte Atom­poli­tik von CDU und FDP zum Aus­druck zu bringen.“

Mit vie­len Men­schen wer­den wir laut und bunt auf unseren Protest aufmerk­sam machen. Das geschieht unter anderem mit Trans­par­enten, Aktio­nen und vielem mehr,  um den Trans­port nicht kri­tik­los über die Bühne gehen zu lassen. Wir wür­den uns freuen, wenn Sie ab 14.00 Uhr am Markt Eber­swalde oder bei der Mah­nwache auf der Nordendbrücke/ Bre­itestr.  zuge­gen sein kön­nten, um das Spek­takel zu ver­fol­gen. Ziel ist es, sich gemein­sam mit vie­len Men­schen, die gle­ichzeit­ig bun­desweit Aktio­nen gegen den Cas­tor-Trans­port machen, zu sol­i­darisieren und mit öffentlichkeitswirk­samen Aktio­nen gegen Atom­poli­tik und die schwarz-gelbe Regierung Zeichen zu setzen.

Mehr Informationen zum Castor-Transport

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