12. Oktober 2003 · Quelle: MOZ

CDU Angriffsziel in Frankfurt/Oder

Wahlkamp­fauftritt: Trillerpfeifen kon­tra Minister

Gegen Trillerpfeifen und Sprechchöre ein­er Gruppe offen­bar links­gerichteter Jugendlich­er musste sich am Fre­itagabend Innen­min­is­ter Jörg Schön­bohm (CDU) bei seinem Wahlkamp­fauftritt in Frank­furt zur Wehr set­zen. Er forderte die Demon­stran­ten auf, sich ein­er Diskus­sion zu stellen, ern­tete jedoch wieder nur Pfiffe und Losun­gen, u.a. gegen die Abschiebung von Ausländern. 

Schön­bohm sprach vor gut 30 Bürg­ern, vor allem den Kan­di­dat­en der CDU zur Kom­mu­nal­wahl, aber auch eini­gen PDS-Mit­gliedern, so dem Landtagsabgeordneten
Frank Ham­mer. Er lobte aus­drück­lich die Stadt und OB Mar­tin Patzelt für deren Vorar­beit­en in Sachen Chip­fab­rik und sagte, das jet­zt die Bun­desregierung am
Zuge sei. Mit Ham­mer und anderen jun­gen Leuten debat­tierte er über die Finanzierung der Jugen­dar­beit im Land. 

Polizei ermit­telt: Anschlag auf CDU-Zentrale

Erneut ist in der Nacht zum Fre­itag ein Anschlag auf die CDU-Geschäftsstelle an der Heil­bron­ner Straße verübt wor­den. Wie schon vor vier Wochen gab es
diverse Schmier­ereien. Zudem haben die unbekan­nten Täter Steine gewor­fen und dadurch die äußeren Scheiben zweier Ver­bund­glas­fen­ster zer­stört, teilte die Polizei mit. 

Unter einem Stein neben der Ein­gangstür fan­den die Beamten ein bei­d­seit­ig mit Schreib­mas­chine beschriebenes Beken­ner­schreiben in A4-For­mat. Polizei und Staat­san­waltschaft haben die Ermit­tlun­gen wegen Sachbeschädi­gung aufgenom­men, so der Sprech­er der Staat­san­waltschaft Ulrich Scherd­ing. „Das ist keine Art der poli­tis­chen Auseinan­der­set­zung“, sagte CDU-Kreisvor­sitzen­der Ste­fan Große Boy­mann, „wir sind dafür, im Dia­log zu stre­it­en, statt Steine zu wer­fen.“ Auch Innen­min­is­ter Jörg Schön­bohm verurteilte die Tat aufs
Schärfste.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Beiträge aus der Region

Angriff und Bedro­hung durch recht­sex­treme Gruppe auf Anwohnende und Träger der Jugend­hil­fe. Pressemit­teilung des Utopia e.V., der Flex­i­blen Jugen­dar­beit Frank­furt (Oder) e.V. und Anwohnen­den der Berlin­er Straße 24/Bergstraße 189 
Pressemit­teilung nach Angriff auf links-alter­na­tives Zen­trum in Frank­furt (Oder)
Am Rande der let­zten Mon­tags­de­mo der selb­ster­nan­nten “Frank­furter Freigeis­ter”, kam es zu min­destens einem Über­griff auf Pressevertreter*innen. Das Bünd­niss “Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)” zeigt sich sol­i­darisch mit den Betroffnen.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot