24. Februar 2021 · Quelle: Kein Raum der AfD!

Den AfD-Landesparteitag zu Brei stampfen!

Schluss mit Ponyhof! Aufruf zur Wut-Demonstration gegen den Berliner AfD-Landesparteitag in Schönwalde-Glien am 13. und 14. März 2021.

Es gibt zwei gute und eine schlechte Nachricht. In Zeit­en von Pan­demie und Krise fan­gen wir mal lieber mit den guten an: Der vom Organ­i­sa­tion­stal­ent Vadim Derk­sen für den AfD Lan­desparteitag organ­isierte LaFes­ta Eventsaal in Kauls­dorf hat sich nach knapp einem vier­tel Jahr Bedenkzeit als genau das her­aus­gestellt, was er von Beginn an war: Eine hal­ble­gal zusam­menge­bastelte Schrot­t­lo­ca­tion im Grenzbere­ich zwis­chen Kegel­bahn und Vol­lkatas­tro­phe. Ob es in diesem Loch wenig­stens halb­wegs funk­tion­ierende Brand­schutztüren gibt, inter­essiert inzwis­chen allerd­ings wed­er uns noch die Berlin­er AfD. Ein Parteitag wird dort jeden­falls nicht mehr stat­tfind­en, und nach dem klitzek­leinen PR-Desaster der let­zten Monate wohl auch erst­mal keine Hochzeit­en mehr. Wir sind mit der LaFes­ta GmbH jeden­falls genau­so fer­tig wie der AfD-Notvor­stand-Auf-Leben­szeit, der sich den Katas­tro­phen­bunker von Vadim hat­te auf­schwätzen lassen. Tat­jana kön­nen wir an dieser Stelle eigentlich nur noch sagen: Tschö mit Ö, altes Haus! Viel Spaß noch mit den Trüm­mern dein­er GmbH und wenn das näch­ste mal die AfD anruft: Die richtige Antwort ist immer NEIN!

Die zweite gute Nachricht ist, dass wir alle zusam­men es geschafft haben, der ekel­haften blaubraunen Naz­ibande klarzu­machen, dass sie in Berlin nicht willkom­men ist und sie mit­samt ihrer erbärm­lichen Ver­suche, sich zu so etwas Ähn­lichem wie einem Parteitag zu tre­f­fen, aus der Stadt gewor­fen haben. Damit kom­men wir allerd­ings auch schon zur schlecht­en Nachricht. Denn was gewor­fen wird, kommt lei­der irgend­wo auch wieder runter. Die Berlin­er AfD ist zwar in hohem Bogen aus der Stadt geflo­gen, sie ist aber – das liegt nun mal in der Natur der Sache – damit in Bran­den­burg gelandet. Genau genom­men ist sie in Schön­walde-Glien gelandet. Nun wür­den unver­ant­wortliche Men­schen sich zurück­lehnen und sich denken, scheiß drauf – aus den Augen aus dem Sinn – sollen sie doch auf ihrem Ack­er ver­rot­ten! Aber in Zeit­en von Kli­maer­wär­mung und Arten­ster­ben haben wir natür­lich gel­ernt, dass wir uns um unseren Müll küm­mern müssen, und ihn nicht ein­fach irgend­wo in den Wald wer­fen kön­nen. Die Berlin­er AfD ist nun mal die Berlin­er AfD, und damit ein Berlin­er Prob­lem. Es ist und bleibt richtig, dass wir sie in Berlin nicht haben wollen. Den­noch kön­nen wir sie nicht ein­fach dem Bran­den­burg­er Wald­bo­den, den Würmern und der Wit­terung über­lassen. Wir haben als umwelt­be­wusste Antifaschist*innen eine gewisse Ver­ant­wor­tung gegenüber den Men­schen und Tieren, die dort leben und müssen unsere Berlin­er AfD fol­glich fachgerecht entsor­gen und vorher nach Mate­ri­alien sortieren. Daher bleibt uns nichts anderes übrig, als festes Schuh­w­erk und Gum­mi­hand­schuhe anzule­gen und uns um die Schweinerei im Bran­den­burg­er Umland zu kümmern.

Schluss mit Ponyhof!
Den AfD-Landesparteitag in Schönwalde-Glien zu Brei stampfen!

Wut-Demon­stra­tio­nen zum Erleb­nis­park Paaren

13. März 2021 | 8 Uhr | Hal­testelle Per­wenitz Gewerbegebiet
Im Anschluss Kundge­bung vor dem Erleb­nis­park Paaren

14. März 2021 | 8 Uhr | Hal­testelle Per­wenitz Gewerbegebiet
Im Anschluss Kundge­bung vor dem Erleb­nis­park Paaren

Infor­ma­tio­nen zur Anreise mit öffentlichen Bussen und Bus-Shut­tles veröf­fentlichen wir in den näch­sten Tagen. Macht Druck im Vor­feld! Bere­it­et euch vor! Achtet auf Ankündigungen!

Infor­ma­tio­nen und Updates find­et ihr unter:
twitter.com/noafdberlin
facebook.com/noafdberlin
keinraumderafd.blogsport.eu
Hash­tags: #noLPT #B1303 #B1403

Ein Parteitag ist kein Ponyhof. Aber ein Ponyhof ist auch kein Parteitag.

Die Müll­halde auf der die Berlin­er AfD am 13. und 14. März ihren Lan­desparteitag abhal­ten möchte nen­nt sich MAFZ. Klingt erst­mal nach Chemieabfällen, ste­ht aber in Wirk­lichkeit für Märkische Ausstel­lungs- und Freizeitzen­trum GmbH. Weil die Men­schen vom MAFZ irgend­wann selb­st bemerkt haben, wie grot­ten­scheiße das klingt, find­et man das Gelände auch als Erleb­nis­park Paaren. Hin­ter dem etwas weniger sper­ri­gen Namen ver­birgt sich eine beachtlich große Anlage, die mehrere Hallen und Tagungsräume, ein Restau­rant mit einem fast genau­so fan­tasielosen Namen, einen Stre­ichel­zoo und diverse Spielplätze bein­hal­tet. Gebucht wer­den die Hallen des Erleb­nis­park Paaren nor­maler­weise für kul­turelle Großereignisse der Region wie das „Havel­län­der Ern­te­fest“, das „Bran­den­burg­er Schlacht­fest“, die „Bran­den­burg­er Land­wirtschaft­sausstel­lung“, die „Old­timer­show“ oder die „Ter­ri­er­ausstel­lung Rasse­hunde“. Und weil man sich hier dadurch mit Schweinen, Old­timern und Hun­den so gut ausken­nt, passt natür­lich auch die AfD ganz pri­ma ins Pro­gramm. Das kön­nte der Grund sein, warum der Erleb­nis­park Paaren seine Räum­lichkeit­en bere­its 2017 bere­itwillig für den Lan­desparteitag der Berlin­er AfD zur Ver­fü­gung stellte.

AfD Landesparteitag 2017 im MAFZ Paaren

In der Hau­sor­d­nung des Erleb­nis­park Paaren heißt es zwar unter Punkt 1c „Es ist generell unter­sagt, poli­tis­che Pro­pa­gan­da und Hand­lun­gen, ras­sis­tis­che, frem­den­feindliche, recht­sradikale Parolen und Embleme zu äußern oder zu ver­bre­it­en bzw. durch Gesten eine recht­sradikale Hal­tung kund zu tun“ und unter Punkt 1n „Es ist generell unter­sagt, außer­halb der Toi­let­ten die Not­durft zu ver­richt­en“, aber bei den Reden der strun­zs­tram­men Kam­er­aden von der AfD und deren kack­braunen Inhal­ten scheint man da im sym­pa­this­chen Schön­walde-Glien gerne auch mal bei­de Augen und die Nase ganz fest zuzu­drück­en. Man ist ja auf dem Land und etwas abseits von bewohn­tem Gebi­et. Es ist eigentlich fast wie bei ein­er richti­gen Müll­halde. Der Wind verteilt den Ges­tank und es gibt keine direk­ten Nach­barn. Daher wird schon hof­fentlich nie­mand hören, was die Nazis in der Bran­den­burghalle zwis­chen Kinder­land, Haustier­park und Hirschin­sel so alles an Ekel­haftigkeit­en brüllen.

Alle gegen Andi – Vom Ende der Basisdemokratie und der Beutegemeinschaft Notvorstand

Die Berlin­er AfD hat also eine Halle mit mächti­gen, wun­der­schö­nen Brand­schutztüren (Hal­lo Tat­jana, schön dass du trotz­dem weit­erge­le­sen hast) in Schön­walde-Glien gefun­den, in die Pferde, Hunde, Kühe und auch Schweine passen. Aber eben auch nicht unbe­gren­zt. Und in Zeit­en von Coro­na dür­fen auch gle­ich nur noch die Hälfte der Schweine in die Bran­den­burghalle, die da son­st rein­passen. „Hm, schon blöd“, dachte sich also die Partei und der Nev­erend­ing-Notvor­stand, „für einen Mit­glieder­parteitag passen deut­lich zu wenig Schweine in die Halle – obwohl!“ und da kam Eini­gen die ret­tende Idee: „eigentlich ist das mit der Demokratie für uns ja sowieso nicht sooo wichtig, und bei der Gele­gen­heit kön­nte man ja auch die nervig­sten Schweinchen gle­ich los wer­den!“. Gesagt, getan – und so wurde am Fre­itag den 12.02.2021 nach ein­er Abstim­mung mit genau ein­er Stimme Mehrheit (ange­blich wurde die Briefwahlstimme von Georg Pazder­s­ki in einem aus­getrock­neten Fluss­bett gefun­den) die anstren­gende alte Basis­demokratie von der Berlin­er AfD zum Zigaret­ten­holen geschickt. Abgeschossen. Klin­gel aus­gestellt. Rol­los runter. Bei What­sapp block­iert. Fer­tig. Nie mehr was von ihr gehört.

Nun hat­te man also mit der Entschei­dung für einen Delegierten­parteitag zwei fette Fliegen mit ein­er Klappe geschla­gen. Die eine Fliege hieß Andreas Wild – die hat­te eh schon länger mal wieder eins aufs Maul ver­di­ent – und die andere Fliege hieß „Mafz“ oder MAFZ oder so ähn­lich. Erleb­nis­park eben. In den wollte man ja rein. Mal wieder was erleben. Sowas wie eine Neuwahl von Georg Pazder­s­ki zum Beispiel. Oder – noch bess­er – eine ein­stim­mige Entschei­dung der Delegierten für eine Ver­längerung des Notvor­stand­sregimes auf weit­ere glo­r­re­iche 15 Jahre. Hui das wäre fein! Damit das dann nicht so auf­fällt, kön­nte man inner­halb der Clan-Struk­tur Notvor­stand ein­fach ein wenig durch­tauschen. Dies­mal wäre vielle­icht Andreas Otti dran. Immer­hin hat­te der gute Otti es geschafft, eine Halle zu mieten, in der Hunde und Nazis erlaubt sind, die echte Brand­schutztüren hat und die über eine Wasser­rutsche direkt neben dem Park­platz verfügt!

Die geschla­gene Fliege Andreas Wild muss es dafür beson­ders hart getrof­fen haben, hat­te er sich doch vor­ab noch recht her­zlich und auch sehr öffentlich über die neue Loca­tion gefreut. In einem Rund­brief schrieb Wild: „Wir kön­nen voller Zuver­sicht auf den März schauen, wo nach men­schlichem Ermessen nun sich­er mit ein­er Räum­lichkeit für vier Parteitage bzw. Wahlver­samm­lun­gen zu rech­nen ist. Gehen Sie davon aus, daß an vier aufeinan­der fol­gen­den Woch­enen­den sowohl der Vor­stand, als auch die Lis­ten für AGH und BT gewählt und ein Berlin­er Lan­deswahl­pro­gramm ver­ab­schiedet wer­den wird. Alle diese Ver­anstal­tun­gen wer­den auf­grund der Kapaz­ität der Räum­lichkeit als Mit­gliederver­anstal­tun­gen durchge­führt wer­den kön­nen. Falls nun der Not­landesvor­stand gle­ich­wohl Delegierten­parteitage im Sinne der Beutege­mein­schaft beschlösse, kön­nte das nur als mit­glieder­feindlich­es Sig­nal der Pro­tag­o­nis­ten des Delegierten-Glaubens gew­ertet wer­den. Diese wür­den in diesem Fall nie wieder in der Berlin­er AfD aufgestellt wer­den“. Tja Andi, so kann man sich täuschen. Die Land­par­tie find­et schon statt, nur für unlieb­same Mit­glieder war im Bus lei­der kein Platz mehr. Basis­demokratie? Muss lei­der draußen bleiben. Und für den nervi­gen Andi und seine Nör­gler-Fre­unde gibt es vor der großen Bran­den­burghalle ja das Kinder­land mit Wasser­spiel­welt und den Bauern­hof­spielplatz. Wir kön­nen die ros­tige Schaukel mit dem ent­täuscht­en Andreas Wild darauf schon fast hören. Wii­i­ihk,… wii­i­ihk…. Da sitzt er dann und daneben malt Gun­nar Lin­de­mann mit den Klettver­schluss-Led­er­schuhen unmo­tivierte Kreise in den nassen Sand. Die Partei ist also aktuell wahrlich in bester Laune für einen großen Ponyhof-Parteitag.

Brandstifter in der Brandenburghalle – Kein Acker der AfD!

Was kön­nen wir also tun, um der Berlin­er AfD auch ihren sech­sten (ist es wirk­lich schon der sechste?…schwer den Überblick zu behal­ten) Ver­such eines Lan­desparteitags zu ver­sauen? Nach­dem inzwis­chen weit über 100 Loca­tions in Berlin und Bran­den­burg sich klar gegen Ras­sis­mus, Sex­is­mus, Homo- und Trans­feindlichkeit und alle anderen For­men grup­pen­be­zo­gen­er Men­schen­feindlichkeit posi­tion­iert haben und daher der AfD keine Räume für ihren Lan­desparteitag zur Ver­fü­gung stellen woll­ten, fand die recht­sradikale Ter­rortruppe im Bran­den­bur­gis­chen Schön­walde-Glien nun doch noch einen Ort, der Hass und Het­ze gegen das entsprechende Endgeld gerne in seinen Hallen duldet. Die MAFZ Paaren GmbH (oder auch Erleb­nis­park Paaren) und deren Geschäfts­führung Ute Lagod­ka und Stef­fen Krebs ermöglichen gemein­sam mit dem MAFZ Auf­sicht­sratsvor­sitzen­den Roger Lewandows­ki so nach langer Zeit doch einen Parteitag für die blaubraunen Het­zer. Über die drei AfD-Vermieter*innen gibt es nicht allzu viel zu erzählen. Ute Lagod­ka ist nicht nur Geschäfts­führerin des MAFZ, son­dern auch ihr eigen­er größter Fan. Daher ist Ute natür­lich auch erste und einzige Vor­sitzende der Fre­unde des MAFZ. Sie ist prak­tisch mit sich selb­st befre­un­det. Passend dazu hat Ute einen mega boomer-mäßi­gen Insta­gram-Account und eine nicht viel weniger pein­liche Face­book-Seite. Befre­un­det ist sie dort unter anderem mit Michael Schmidt, dem Betreiber des Warten­berg­er Hofs. Utes Fre­und Michael ermöglichte im Warten­berg­er Hof unter anderem schon das Tre­f­fen des faschis­tis­chen Flügels der AfD. Da haben sich also zwei echte AfD-Fre­unde gefun­den. Oder nehmen sie bei­de nur beson­ders gerne Geld mit ras­sis­tis­ch­er Het­ze ein?

Küm­mern sich um braune Schweine: Ute Lagod­ka, Stef­fen Krebs

Der zweite Geschäfts­führer des MAFZ ist Stef­fen Krebs. Wenn Stef­fen nicht ger­ade Hallen an Recht­sradikale ver­mi­etet, lebt er mit sein­er Frau Nicole Krebs im beschaulichen Ketzin/Havel. Seine Frau betreibt dort den Friseurladen „Coif­feur-Hausknecht“, der bish­er noch einen ganz aus­geze­ich­neten Ruf und tolle Bew­er­tun­gen im Inter­net hat­te. Zum neuen Ver­mi­eter der AfD schreibt der RBB: „Der Hal­len­be­treiber dort gilt in Parteikreisen als „robust“, auch wenn mit Anfein­dun­gen einzel­ner Antifa-Grup­pen und poli­tis­ch­er Geg­n­er zu rech­nen ist. Partei­in­tern heißt es, „der Miet­preis“ habe „die Sache geregelt“. Ob es Stef­fen Krebs ist, den die braunen Kam­er­aden der AfD als beson­ders „robust“ loben, lässt sich nur ver­muten. Klar scheint hinge­gen, wie man auf dem idyl­lis­chen Pony­hof in Paaren im Glien mit ras­sis­tis­ch­er Het­ze und Ver­samm­lun­gen von Neo­faschis­ten umge­ht: Der Miet­preis regelt das. Wenn genug Scheine auf dem Tisch liegen, sind Moral, gesellschaftliche Ver­ant­wor­tung, Zivil­courage und selb­st die eigene Hau­sor­d­nung ganz schnell mal vergessen. Der Miet­preis regelt das. Guten Tag Herr Neon­azi, hier ent­lang, gerne doch, bitte doch.

Roger Lewandows­ki liest Nicole Krebs Inter­net­be­w­er­tun­gen ihres Friseur­sa­lons vor

Der Dritte im Bunde der neuen AfD-Fre­unde ist Roger Lewandows­ki. Lewandows­ki ist Lan­drat der CDU. Lewandowskis CDU im Havel­land scheint ein ger­adezu her­zlich­es Ver­hält­nis zur lokalen AfD zu haben. In einem Text der AfD Havel­land lobt diese die offen­sichtlich gute poli­tis­che Zusam­me­nar­beit mit der örtlichen CDU. Man freut sich darüber, wie die CDU in „dankenswert­er Weise“ Anträge der Linken zu neon­azis­tis­chen Umtrieben „gründlich zerpflückt und nicht ver­säumt, den Linken die moralis­che Berech­ti­gung für ein der­ar­tiges Ansin­nen abzus­prechen“. Das muss Liebe sein. Und da CDU und AfD Havel­land so toll zusam­me­nar­beit­en, wenn es darum geht Anträge gegen die Poli­tik von Faschis­ten wie Kalb­itz und Höcke zu stop­pen, dür­fen die braunen Fre­unde der CDU auch regelmäßig genau diese men­schen­ver­ach­t­ende Poli­tik auf dem net­ten Pony­hof von Roger Lewandows­ki pla­nen und verbreiten.

Heile Welt im Havelland – Der Ponyhof der Berliner AfD

Das MAFZ Paaren gehört dem Kreis Havel­land und der Lan­drat des Land­kreis­es ist eben Roger Lewandows­ki (CDU), der gle­ichzeit­ig auch Auf­sicht­sratsvor­sitzen­der des MAFZ ist. Wie prak­tisch, da wird man sich schnell einig. Die berechtigte Frage, warum das Havel­land den krei­seige­nen Pony­hof so auf­fäl­lig gerne an die Men­schen­feinde der Berlin­er AfD ver­mi­etet, kam bere­its 2017 auf. Vielle­icht genügt dem MAFZ die AfD des eige­nen Bun­des­lan­des ein­fach nicht. Ute Lagod­ka, Stef­fen Krebs und Roger Lewandows­ki scheinen zumin­d­est wed­er poli­tis­che noch gesellschaftliche Ver­ant­wor­tung zu ken­nen, wenn es darum geht, die Kassen im Erleb­nis­park Paaren klin­geln zu lassen. Dass dies nicht nur den eige­nen Ruf und den Ruf des Unternehmens mit hässlichen braunen Fleck­en ruinieren kann, son­dern eventuell auch Fol­gen für die Men­schen in der Umge­bung, für die Region und später auch für viele Opfer der recht­sradikalen Het­ze und men­schen­ver­ach­t­en­den Poli­tik haben kann, ist ihnen offen­bar völ­lig gle­ichgültig. Dass recht­sradikale Parteitage und die Poli­tik von Parteien wie der AfD direkt und indi­rekt Ver­fol­gung, Gewalt und auch Tod für Men­schen hier und an vie­len Orten in und um Europas Stachel­drahtzäune zur Folge haben kann und auch schon hat, lässt sich in Paaren im Glien schein­bar mit einem erfrischen­den Waldspazier­gang schnell wieder vergessen. Genau das darf so nicht weit­er gehen! Das Schweigen in der Heilen Welt des Pony­hofs, auf dem sich am Woch­enende braune Het­zer tre­f­fen, muss durch­brochen wer­den! Ute Lagod­ka, Stef­fen Krebs und Roger Lewandows­ki soll­ten mit der MAFZ Paaren GmbH und dem Erleb­nis­park Paaren von jet­zt an täglich daran erin­nert wer­den, für was sie Ver­ant­wor­tung mit­tra­gen und wem sie da Hallen zur Ver­fü­gung stellen wollen. Euren Ärg­er und eure Wut darüber, wie scheiße­gal die Fol­gen ihres Han­delns diesen Leuten sind, kön­nt ihr ihnen auf Face­book, Google, Insta­gram, zahlre­ichen Bew­er­tungsportal­en oder natür­lich per E‑Mail oder Tele­fon jed­erzeit mitteilen.

MAFZ Märkische Ausstel­lungs- und Freizeitzen­trum GmbH Paaren
Garten­str. 1–3
14621 Schön­walde – Glien
Tele­fon: 033 230 / 74–0
Tele­fax: 033 230 / 74–220
E‑Mail: kontakt@mafz.de
Inter­net: www.erlebnispark-paaren.de

Face­book: https://www.facebook.com/Mafz-Erlebnispark-Paaren-409625032555059/

Fre­unde des MAFZ:
http://www.freunde-des-mafz.de/
Vor­sitzende: Frau Ute Lagodka
info@freunde-des-mafz.de

Oder ihr wen­det euch an die zahlre­ichen Aussteller, Kun­den, Liefer­an­ten und Dien­stleis­ter, die mit dem MAFZ und damit den Vermieter*innen der AfD Geschäfte machen. Lasst sie wis­sen, mit wem sie zusammenarbeiten!

Hier und heute ist endgültig Schluss mit Pony­hof in Schön­walde-Glien für die AfD! Wir wer­den es nicht weit­er dulden, dass sich heim­lich, still und leise recht­sradikale Großver­anstal­tun­gen im Erleb­nis­park Paaren etablieren! Ab heute wird das Fol­gen haben!

Macht Druck auf die Vermieter*innen und Ver­ant­wortlichen und kommt zu den antifaschis­tis­chen Wut-Demon­stra­tio­nen am 13. und 14. März nach Paaren im Glien!

Schluss mit Ponyhof!
Den AfD-Landesparteitag in Schönwalde-Glien zu Brei stampfen!

Wut-Demon­stra­tio­nen zum Erleb­nis­park Paaren

13. März 2021 | 8 Uhr | Hal­testelle Per­wenitz Gewerbegebiet
Im Anschluss Kundge­bung vor dem Erleb­nis­park Paaren

14. März 2021 | 8 Uhr | Hal­testelle Per­wenitz Gewerbegebiet
Im Anschluss Kundge­bung vor dem Erleb­nis­park Paaren

Infor­ma­tio­nen zur Anreise mit öffentlichen Bussen und Bus-Shut­tles veröf­fentlichen wir in den näch­sten Tagen. Macht Druck im Vor­feld! Bere­it­et euch vor! Achtet auf Ankündigungen!

Infor­ma­tio­nen und Updates find­et ihr unter:
twitter.com/noafdberlin
facebook.com/noafdberlin
keinraumderafd.blogsport.eu
Hash­tags: #noLPT #B1303 #B1403

Wir behal­ten uns aus­drück­lich vor, den recht­sof­fe­nen Erleb­nis­park zukün­ftig auch zu anderen Ver­anstal­tun­gen mit laut­starkem, antifaschis­tis­chem Protest zu beglück­en, bis deren Raumver­gabe an die Berlin­er AfD ein Ende hat! Bran­den­burg ist immer eine Reise wert!

Kein Raum der AfD!

Quelle: https://de.indymedia.org/node/142024

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