12. Januar 2007 · Quelle: Solid Brandenburg

Der Geschichte verpflichtet — der Befreiung gedenkend!

Aus Protest gegen den CDU-Lan­desparteitag will die NPD am 27.1.2007 durch
Frank­furt (Oder) marschieren. Von einem demokratis­chen Prozess kön­nen wir
dabei nicht reden, da das eigentliche anti­semi­tis­che Anliegen der
Neo-Nazis nur unschw­er erkennbar ist: Der 27.1. ist der Jahrestag der
Befreiung der Gefan­genen des Konzen­tra­tionslagers Auschwitz, seit 1996
zudem der nationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
und seit 2006 sog­ar von den Vere­in­ten Natio­nen als solch­er anerkannt.

Der Auf­marsch der Neo-Nazis dient daher ein­mal mehr dem Ver­such, ein
anti­semi­tis­ches, zu tief­st men­schen­ver­ach­t­en­des Welt­bild auf die Straße zu
brin­gen, um gegen “Nicht-Deutsche”, “Kommunist_innen”, “Homo­sex­uelle” oder
“Juden” zu wet­tern und die Opfer des NS zu ver­höh­nen. Die Demonstration
rei­ht sich zudem in eine Liste von recht­sex­trem­istis­chen Aktiv­itäten in
der Oder­stadt ein. Beson­ders in Erin­nerung ist die Schän­dung des
Gedenksteins für die jüdis­chen Opfer der Reich­s­pogrom­nacht am 9.11.2006.

[´sol­id] Bran­den­burg unter­stützt die Gege­nak­tiv­itäten und den
antifaschis­tis­chen Wider­stand. Deshalb doku­men­tieren wir an dieser Stelle
den Aufruf der Autonomen Antifa Frank­furt (Oder).

Beteiligt Euch kreativ und kämpferisch an den Aktio­nen vor Ort! Der
Geschichte verpflichtet — der Befreiung gedenk­end! Nazide­mo sabotieren!

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