11. Juli 2004 · Quelle: AJL

Dezentrale Unterbringung von Asylsuchenden in Barnim

(Pressemit­teilung der AJL Bernau, 09.07.) Die Alter­na­tive Jugendliste Bernau (AJL) ist sehr erfreut, über den am 24.06.2004 in der Bernauer Stadtverord­neten­ver­samm­lung ergan­genen
Beschluss zur dezen­tralen Unter­bringung im Land­kreis Barn­im.

Die Stadt Bernau erk­lärt in diesem Beschluss, dass sie die dezen­trale Unter­bringung von Asylbewerber/innen befür­wortet und regt des Weit­eren die Kreistagsab­ge­ord­neten der Parteien an, sich mit diesem The­ma im Kreistag zu beschäfti­gen. Die dezen­trale Unter­bringung ist eine zen­trale Forderung der AJL, da die Zustände in den umliegen­den Heimen
men­sche­nun­würdig sind.

Eine Lösung des Prob­lems der Unter­bringung ist unumgänglich erforder­lich! Die schlecht­en Bedin­gun­gen im den Heimen resul­tieren aus den baulichen Zustän­den der Objek­te, der verkehrsungün­sti­gen Lage, den geset­zlichen Beschränkun­gen des Wohn­rau­manspruch­es von 6 Quadrat­meter pro Per­son, der
Res­i­den­zpflicht, der Gutsche­in­frage und der all­ge­mein
diskri­m­inieren­den Stim­mung in den Kom­munen.

Eine dezen­trale Unter­bringung in Bernau oder Eber­swalde wäre ein erster Schritt eine Inte­gra­tion von Flüchtlin­gen zu ermöglichen und die Iso­la­tion der Heime und die damit ver­bun­de­nen Prob­leme zu behan­deln. Die AJL Bernau betra­chtet den Beschluss als einen Anfang sich tiefer­ge­hend mit der Lebenssi­t­u­a­tion von Flüchtlin­gen in Bernau und Umge­bung zu beschäfti­gen und hofft auf weit­erge­hende pos­i­tive Impulse
von Seit­en der Stadt. Noch in diesem Jahr wird sich der Auss­chuss für Jugend, Sport und Soziales mit den Prob­le­men von Asyl­be­wer­berIn­nen beschäfti­gen.

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