30. September 2006 · Quelle: MOZ

Die Ausstellung war den Ignoranten egal”

Straus­berg — “In Straus­berg wur­den die Regeln der Demokratie zwar begrif­f­en, das Wesen der Demokratie aber nicht”. Das erk­lärte Detlef Grabert (FDP) am Don­ner­stag vor der Stadtverord­neten­ver­samm­lung mit Blick auf die in den Auss­chüssen mehrheitlich abgelehnte Straßen­be­nen­nung nach Michael Garten­schläger. “Den ehe­ma­li­gen Machteliten in dieser Stadt, ihren Adepten und Steig­bügel­hal­tern” erscheine die Wiedervere­ini­gung “immer noch als Betrieb­sun­fall”. Die “Errun­gen­schaften des Sozial­is­mus, richtiger gesagt, der zweit­en Dik­tatur auf deutschem Boden, wer­den vertei­digt, koste es was es wolle und sei es das Image der Stadt”, erk­lärte Grabert in seinem Plä­doy­er für die von sein­er CDU/FDP-Frak­tion geforderte Garten­schläger-Ehrung. “Wer gegen die DDR war, hat in Straus­berg keine Chance”, erk­lärte Grabert weit­er und set­zte fort: “Dass wir in Straus­berg eine Ausstel­lung zum The­ma gezeigt haben, war den Igno­ran­ten egal, sie wurde von ihnen boykottiert.” 

Wie berichtet, hat­ten die Stadtverord­neten später die Beschlussvor­lage mehrheitlich abgelehnt.

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