8. Oktober 2013 · Quelle: Utopia e.V.

Die Bierbar”: Ein Treffpunkt für Neonazis

Nach den rechten Vorfällen in dem Frankfurter Lokal „Die Bierbar“ in der Bergstraße 189, welche in einem neonazistischen Liedermacherabend am 9. August gipfelten, scheint der Inhaber Guido Tietgen weder Einsicht zu zeigen noch Besserung zu geloben.

Nach den recht­en Vor­fällen in dem Frank­furter Lokal “Die Bier­bar” in der Bergstraße 189, welche in einem neon­azis­tis­chen Lie­der­ma­cher­abend am 9. August gipfel­ten, scheint der Inhab­er Gui­do Tiet­gen wed­er Ein­sicht zu zeigen noch Besserung zu geloben. Auch seit­ens der Stadt gab es bish­er noch keine erkennbaren Reak­tio­nen. In ein­er Stel­lung­nahme in der Frank­furter Woch­enendzeitung “Blick­punkt” vom 14. Sep­tem­ber zweifelt der Inhab­er der “Bier­bar” an, dass ein rechter Lie­der­ma­cher­abend in seinem Lokal stattge­fun­den habe. Diese Zweifel wer­den durch die Ermit­tlun­gen des Staatss­chutzes wegen Volksver­het­zung und der Ver­wen­dung von Kennze­ichen ver­fas­sungswidriger Organ­i­sa­tio­nen sowie durch die Stel­lung­nah­men der Anwohner_innen entkräftet. Es scheint allein die Tol­er­anz, im schlimm­sten Falle die Akzep­tanz des Inhab­ers zu sein, die ihn diese Tat­sachen überse­hen lassen. Der Utopia e.V. fordert Kon­se­quen­zen für die “Bier­bar”, die offen­sichtlich recht­en Struk­turen einen Raum eröffnet, in dem sie sich ungestört tre­f­fen, rechtem Gedankengut Aus­druck geben und organ­isieren kön­nen. Öffentliche Räume dür­fen Neon­azis aber nicht über­lassen wer­den. Eine Dis­tanzierung und einen damit ver­bun­de­nen Auss­chluss von solchen Gästen ist daher das min­deste, was der Inhab­er leis­ten sollte.

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