15. April 2007 · Quelle: Antifa Bad Freienwalde

Die Kündigung der Bad Freienwalder Alternative e.V. durch die Stiftung SPI

Am 30. Juni 2007 soll der Ver­trag zwis­chen dem Sozial Päd­a­gogis­chen Insti­tut und der
Bad Freien­walder Alter­na­tive e.V. “aus­laufen”. Dies hat fol­gende Gründe: Die Bad
Freien­walder Alter­na­tive e.V. hat sich mehrmals im Offi (Bad Freien­walde) über deren
Mitar­beit­er / Gänger beschw­ert, weil sich diese mehrmals bei Ver­anstal­tun­gen mit
spie­len­der Neon­azi Musik vor den Räum­lichkeit­en der Bad Freien­walder Alternative
e.V. zusam­menge­fun­den haben. Das Offi appe­lierte dage­gen, weil dieses der Meinung
war, dass daraus kein Prob­lem entste­hen würde. Nach eini­gen Ver­hand­lun­gen jedoch,
bat­en sie ihre Angestell­ten dies trotz­dem zu unter­lassen. Man hätte es kaum für
möglich gehal­ten, aber das Offi hat­te sich an diese Vere­in­barung gehal­ten. Leider
nur für eine Ver­anstal­tung. Nach­dem sich die Bad Freien­walder Alter­na­tive e.V. dazu
entschloss, es ein weit­eres mal zu pro­bieren, um dem Ärg­er mit dem SPI aus dem Weg
zu gehen, gab es ein weit­eren Ter­min. Dieses “Prob­lem” mit der Bad Freienwalder
Alter­na­tive e.V. wurde dann damit argu­men­tiert, dass man die Jugendlichen nahezu
dazu zwingt / provoziert, Ver­anstal­tun­gen der Bad Freien­walder Alter­na­tive e.V. zu
stören. Die Arbeit mit dem SPI hat sich schon immer als prob­lema­tisch dargestellt,
da sich bei­de Parteien fast nie einig waren. Zum Beispiel: Die Bad Freienwalder
Alter­na­tive e.V. kri­tisierte die Arbeit des SPI und umgekehrt tat dieses dasselbe.
Ein Offim­i­tar­beit­er find­et es beispiel­sweise nicht schlimm, wenn linke Jugendliche
“mal ein Juden­witz machen”, sich ras­sis­tisch äußern oder sog­ar darstellen, oder mehr
oder weniger sex­is­tisch sind. Dieses Ver­hal­ten betra­chtet die Bad Freienwalder
Alter­na­tive e.V. eher als unmen­schlich. Doch es war dem Offi anscheinend nicht
genug, dass sie den Vere­in demütigten, abstießen oder andere Jugendliche gegen ihn
aufhet­zten, indem sie jede Ver­anstal­tung störten (dies zeich­nete sich so aus, dass
eine Gruppe von Rechts zuge­ord­neten Jugendlichen sich jedes­mal vor den
Räum­lichkeit­en zusam­men­fand und regelmäßig Landser Songs abspielte,
Haus­friedens­bruch begang usw), son­dern zusät­zlich scheint es jet­zt auch noch zu
ver­suchen, durch die Kündi­gung weit­ere Arbeit der Bad Freien­walder Alter­na­tive e.V.
zu ver­hin­dern oder zumin­d­est zu erschw­eren. Für uns war und ist es unbegreiflich,
warum man Arbeit gegen Neon­azis abstößt und ver­sucht alter­na­tive Jugendliche aus der
Stadt zu “jagen”.

Wir fordern hier­mit dazu auf, jegliche Arbeit mit dem Offi / der Stiftung SPI
einzustellen / zu verweigern.

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