30. Juni 2011 · Quelle: Die Falken Brandenburg

Die Realität zur Kenntnis nehmen!

Rheinsberg: Falken empfehlen Offene statt Verborgene Jugendarbeit

Der Lan­desver­band Bran­den­burg der Sozial­is­tis­chen Jugend-Die Falken, Trägerin des Rheins­berg­er Pavil­lons fordert Bürg­er­meis­ter Rau auf, seine Real­itätsver­weigerung abzule­gen und rechte und men­schen­ver­ach­t­ende Ein­stel­lun­gen in der Stadt offen­siv ent­ge­gen zu treten.

Angesichts des der Stadt vor­liegen­den Bild­ma­te­ri­als ist die von Bürg­er­meis­ter Rau zur Schau gestellte Real­itätsver­weigerung schw­er zu ertra­gen.“, so Stef­fen Wolke, stel­lvertre­tender Lan­desvor­sitzen­der des linken Kinder- und Jugend­ver­bands. Die Tat ist aus Sicht des Jugend­ver­ban­des ein­deutig zuzuord­nen und die hin­ter­lasse­nen Schmier­ereien lassen kein­er­lei Inter­pre­ta­tion­sspiel­raum zu. „Der Nazian­griff ist der Ver­such im Vor­feld des Nazi­auf­marsches in Neu­rup­pin am 09.07.2011, den demokratis­chen Protest einzuschüchtern und ein Angriff auf die demokratis­che Gesellschaft als Ganzes. Diese Rech­nung der Nazis wird aber nicht aufge­hen. Wir lassen uns nicht ein­schüchtern.“. Der Lan­desver­band der Falken hat zu den Protesten gegen den Nazi­auf­marsch mit aufgerufen. „Der Zusam­men­hang liegt auf der Hand.“, so Wolke.

Den Hin­weis von Rau, die Ange­bote der Jugen­dar­beit in der Stadt Rheins­berg wür­den „im Ver­bor­ge­nen“ stat­tfind­en und nicht alles „an die große Glocke“ gehängt, kann der linke Jugend­ver­band nur mit Unver­ständ­nis zur Ken­nt­nis nehmen. „Wir empfehlen Her­rn Rau nach­drück­lich, sein Konzept „Ver­bor­gen­er Jugen­dar­beit“ zu über­denken. Als anerkan­nter Träger der freien Jugend­hil­fe mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Land Bran­den­burg, überzeu­gen wir Her­rn Rau gerne von den Vorzü­gen Offen­er Jugen­dar­beit und außer­schulis­ch­er Jugend­bil­dung.“ so Wolke

Die Bekämp­fung rechter und men­schen­ver­ach­t­en­der Ein­stel­lung­muster ist seit vie­len Jahren ein Arbeitss­chw­er­punkt der Falken. „Wir wür­den uns wün­schen, die Stadt würde sich diesem Anliegen vor­be­halt­los anschließen. Lei­der wer­den derzeit auss­chließlich haushalt­spoli­tis­che Pri­or­itäten geset­zt. Demokratis­che Jugen­dar­beit wird kurzsichti­gen fiskalis­chen Erwä­gun­gen geopfert. Die Quit­tung dafür wurde am ver­gan­genen Woch­enende aus­gestellt. Wir hof­fen, dass der Preis zukün­ftig nicht noch höher aus­fällt.“, so Wolke.

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