28. April 2014 · Quelle: Bündnis “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“

Die Straße nicht den Nazis überlassen!

Kundgebung der NPD am 1. Mai in Frankfurt (Oder) / Das Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)" ruft zu Gegenprotesten auf

Die neon­azis­tis­che NPD hat für den 1. Mai 2014 um 12:30 Uhr in Frank­furt (Oder) zu ein­er Kundge­bung an der Grenzbrücke aufgerufen. Ihre ras­sis­tis­che Mobil­isierung ste­ht im Zusam­men­hang mit den für den 25. Mai anber­aumten Kom­mu­nal- und Europawahlen, für welche die Partei in der Region kan­di­diert.

Das antifaschis­tis­che zivilge­sellschaftliche Bünd­nis “Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)”, das sich in der Ver­gan­gen­heit bere­its zwei Mal den Neon­azis erfol­gre­ich in den Weg gestellt hat, ruft dazu auf, sich um 11:00 Uhr auf dem Brück­en­fest einzufind­en, um gemein­sam gegen die NPD zu protestieren. Ger­ade an einem solch sym­bol­trächtigem Tag, der für die inter­na­tionale Sol­i­dar­ität der Arbeiter_innen ste­ht, darf der NPD nicht die Straße über­lassen wer­den!

Zudem haben die Neon­azis am sel­ben Tag zwei Kundge­bun­gen in Eisen­hüt­ten­stadt angemeldet; dort wollen sie öffentlich zwis­chen 15:00 und 16:00 Uhr am Insel­bad und zwis­chen 16:00 und 20:00 Uhr im Bere­ich Poststraße/Ecke Am Wal­drand, in unmit­tel­bar­er Nähe zur zen­tralen Erstauf­nah­meein­rich­tung für Geflüchtete, unter dem Titel „Das eigene Volk zuerst! Wir sind nicht das Sozialamt der Welt!“ ihre Feind­schaft gegenüber Migrant_innen und Geflüchteten propagieren. Ger­ade die Präsenz von Neon­azis an jen­em Ort, an dem trau­ma­tisierte Geflüchtete unterge­bracht sind, stellt eine nicht hin­nehm­bare Pro­voka­tion dar. In Eisen­hüt­ten­stadt sind daher eben­falls Gegen­proteste angedacht, mit denen sich das Bünd­nis sol­i­darisch zeigt.

Frank­furt (Oder), den 28.04.2014

Bünd­nis “Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)“

keinortfuernazisffo@riseup.net

http://kein-ort-fuer-nazis.org/

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