23. September 2003 · Quelle: Flüchtlingsrat

Drei Seminare des Flüchtlingsrates

Bis zum Jahre­sende 2003 wird der Bran­den­burg­er Flüchtlingsrat noch mehrere Bil­dungssem­inare ver­anstal­ten. An dieser Stelle seien vor­läu­fig drei dieser Ver­anstal­tun­gen vorgestellt. Infor­ma­tio­nen zu den restlichen Sem­i­naren wer­den in den näch­sten Tagen auf Infori­ot nachgere­icht.

24.10.2003 — Rechtliche Grund­la­gen der Abschiebung­shaft

Ref­er­ent: Recht­san­walt Ronald Reimann, Berlin

10–17 Uhr, Eisen­hart­str. 13, 14469 Pots­dam

In diesem Sem­i­nar sollen die rechtlichen Grund­la­gen der Abschiebung­shaft ver­mit­telt wer­den. Was ist möglich, wenn einE Kli­entIn in Abschiebung­shaft sitzt? Fra­gen nach den Recht­en der/des Betrof­fe­nen und dem Vol­lzug der Abschiebe­haft sollen eben­so disku­tiert wer­den wie die Frage nach den juris­tis­chen Instru­menten zur Ver­mei­dung der Haft. Die Teil­nehmerIn­nen erhal­ten zudem genauere Infor­ma­tio­nen zur Abschiebe­haftein­rich­tung in Bran­den­burg.

Bitte mit­brin­gen: Tex­taus­gabe des Aus­län­der- und Asyl­rechts (möglichst Beck-dtv Band, 16. Auflage)

14.11.2003 — Öffentlick­eit­sar­beit in der Flüchtlingsar­beit

Ref­er­entin: Mari­na Mai, Jour­nal­istin

10–17 Uhr, Eisen­hart­str. 13, 14469 Pots­dam

Wer ken­nt das nicht — man/frau engagiert sich in der Flüchtlingsar­beit und möchte mit den The­men an die Öffentlichkeit. Aber wie lanciere ich The­men wirk­sam in den Medi­en?

Das Sem­i­nar soll dazu dienen, Ein­blick in den Tagesablauf der Print­me­di­en zu erlan­gen, um zu ver­ste­hen, wann es sin­nvoll ist, Presseerk­lärun­gen u.ä. zu senden oder wie Aktionstermine/Pressekonferenzen etc. gelegt wer­den, dass auch Pres­sev­ertreter erscheinen.

Dazu gehört jedoch auch zu analysieren, ob der Stoff, der in die Öffentlichkeit gebracht wer­den soll, ger­ade über­haupt eine Chance hat, beachtet zu wer­den.
Auf diese Analyse auf­bauend soll die Form der Öffentlichkeit­sar­beit (Pressegespräch,Presseerklärung, Exk­lu­siv­in­for­ma­tion etc.) gewählt und anhand von Übun­gen prak­tisch umge­set­zt wer­den.

20.11.2003 — Psy­chis­che Erkrankun­gen bei Flüchtlin­gen und der Umgang damit in Beratung und Betreu­ung

Ref­er­entin: Nora Balke, Zen­trum für Folteropfer

10–17 Uhr, Eisen­hart­str. 13, 14469 Pots­dam

Im Gegen­satz zu dem Sem­i­nar im Juni soll es dieses Mal NUR um psy­chis­che Erkrankun­gen und nicht um Trau­ma­tisierung von Flüchtlin­gen gehen. Die Teil­nehmerIn­nen sollen den Raum find­en, ihre Erfahrun­gen zu schildern — was tun, wenn ein Klient/einE Heim­be­wohner­In der Mei­n­ung des/der BeraterIn/des Heim­per­son­als ver­hal­tensauf­fäl­lig ist?
Wie mit der Aggres­sion eines/einer Kli­entIn direkt beim Gespräch vorge­hen, auch wenn es z.B. zu kör­per­lich bedrohlich Sit­u­a­tio­nen kommt?

Die Ref­er­entin wird ein­lei­t­end einige Krankheits­bilder schildern und dann für alle Fra­gen der Teil­nehmerIn­nen offen sein.

Anmel­dung

Bei vie­len Anmel­dun­gen kön­nen sich Raumän­derun­gen ergeben. Bitte geben Sie deshalb bei der Anmel­dung eine eMail-Adresse oder eine Tele­fon­num­mer an, unter der wir Sie erre­ichen kön­nen.

Anmel­dun­gen bitte bis spätestens eine Woche vor dem Sem­i­narter­min über fluechtlingsratbrb@jpberlin.de oder per Tele­fon (0331) 716.499.

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