13. Februar 2005 · Quelle: Tagesspiegel

DVU mit für sie ungewöhnlicher Position

Die DVU-Abge­ord­nete Bir­git Fech­n­er kam jet­zt zu ein­er für Recht­sex­treme sel­te­nen Erken­nt­nis – dank des Ärzte­man­gels im Land Bran­den­burg. Der ist inzwis­chen so groß, dass Kranken­häuser in berlin­fer­nen Regio­nen nicht ohne aus­ländis­che Medi­zin­er auskom­men. Doch lei­der ver­ließen viele das Land nach einiger Zeit wieder, beklagte ein Beamter im Gesund­heit­sauss­chuss des Land­tages. Da meldete sich Bir­git Fech­n­er: “Gibt es denn gar keine Möglichkeit, um aus­ländis­che Ärzte in der Region zu hal­ten?”, fragte sie in die Runde. Daraufhin kam die schlagfer­tige Empfehlung der SPD-Abge­ord­neten Mar­ti­na Münch: Die DVU-Poli­tik­erin möge doch in ihrer Klien­tel gegen Aus­län­der­feindlichkeit wirken, damit nicht so viele Aus­län­der wegzö­gen. Bei den Sozialdemokrat­en wird inzwis­chen disku­tiert, mit DVU-Abge­ord­neten “ohne gefes­tigtes recht­sex­tremes Welt­bild” – wie Fech­n­er – sen­si­bel umzuge­hen. Vielle­icht sei Bir­git Fech­n­er ja nach Michael Claus und Markus Non­ninger die näch­ste Abwe­ich­lerin, die die Allianz der DVU mit der mil­i­tan­ten NPD infrage stelle.

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