24. Juni 2005 · Quelle: Antifas

DVU packt zusammen

Am heuti­gen Tag, Don­ner­stag dem 23.06.05, wurde auf dem Bernauer Mark­t­platz von 16 – 18.00 Uhr ein DVU-Stand durchge­führt. Etwa 9 Nazis baut­en den Stand, der aus einem Camp­ing-Klapp­tisch und einem Schirm bestand, auf. Auch lokale Nazis aus Bernau (Umland) ließen sich dort, u.a. auch als Ord­ner, blick­en. Weit­ere Nazis tum­melten sich auf dem Mark­platz rum.


Nach und nach ver­sam­melten sich zwis­chen 40–50 Junge und Alte AntifaschistIn­nen auf der gegenüber­liegen­den Seite des Standes um Präsenz zu zeigen. Lei­der bestand der Wider­stand aus einem „Sit-in“ aber beim dem Wet­ter ist das auch nicht übel zu nehmen.
Von Anfang an waren Son­der­heit­en der Tomeg/Mega anwe­send die auch nicht lange wartet die „Gewalt­bere­it­en Autonomen“ abzu­fil­men. Diese haben dann ohne ersichtlichen Grund Ver­stärkung geholt der auch nicht lange auf sich warten lies. Ein voll­gepack­ter Polizei-Six­er und 4 Ein­satzwa­gen, u.a. mit ein­er Hun­destaffel, waren die Folge. Die her­an­berufende Polizei nahm gle­ich Kon­takt auf und wies drauf hin dass das umschmeißen des Info­s­tandes sowie das beschmeißen mit Eiern uner­wün­scht sei.

Das „gemütliche Rum­sitzen gegen Rechts“ ging ungestört weiter.

Der­weil lang­weil­ten sich die Nazis hin­ter bzw. vor ihrem Stand und warten wohl auf Kund­schaft doch es traute sich wohl nie­mand an die teils Glatzköp­fi­gen, Springer­stiefel­tra­gende Per­so­n­en vorbei.

Diejeni­gen die ein Flug­blatt der DVU erhal­ten haben (was nicht grad viele waren) wur­den von net­ten Men­schen drauf hingewiesen das Sie es mit Nazipro­pa­gan­da zu tun haben und ihnen wurde ange­boten es für sich zu entsor­gen dem die meis­ten nachkamen.

Nach etwa 2 Stun­den pack­ten die Faschis­ten ihr Hab und Gut ein und fuhren Rich­tung Heimat. Die restlichen Men­schen, die sich noch auf dem Mark­platz anwe­send waren, haben sich nach und nach auch aus dem Staub gemacht. Zwar war es kein Erfolg für die Antifaschis­ten da der Wider­stand beim „Rum­sitzen gegen Rechts“ blieb aber ein Nieder­lage für die DVU alle mal da sie Ihr Pro­pa­gan­da nicht los­ge­wor­den sind.

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