20. November 2003 · Quelle: LR

DVU sammelte Stimmen nicht nur in den Städten

Wenn heute der OSL-Kreistag zu sein­er ersten Sitzung nach der Kom­mu­nal­wahl zusam­men­tritt, wer­den auch zwei Vertreter der DVU Platz nehmen. Diese Partei gewann 5,6 Prozent der Stim­men und lag damit mit deut­lichem Abstand hin­ter
CDU, SPD und PDS, jedoch vor den Bauern, der FDP und den Grü­nen.

Dass die DVU vornehm­lich in den Bal­lungsräu­men, wo sich für gewöhn­lich die Prob­leme konzen­tri­eren, Stim­men einge­fan­gen hat, trifft im Land­kreis nicht generell zu. Die meis­ten Prozente gab es in Lauch­ham­mer (9,23). Es fol­gen
Sen­ften­berg (5,77) und Großräschen (5,30). Anders im Nor­den. Nur 2,43 Prozent der Vetschauer und 1,70 Prozent der Lübbe­nauer kreuzten die entsprechen­den Kan­di­dat­en an. Dafür gab es in ländlichen Gebi­eten mehr
Stim­men: Großk­mehlen 3,26 Prozent, Bronkow 3,08 Prozent und Lukaitz­tal 3,36 Prozent.

Im benach­barten Elbe-Elster-Kreis war die DVU in allen sechs Wahlkreisen mit je einem Kan­di­dat­en ange­treten. Sie vere­inte 3,68 Prozent der Stim­men auf
sich und erre­ichte eben­falls zwei Sitze im Kreistag. Der Einzug gelang nur im Altkreis Bad Lieben­wer­da.

Im Amt Plessa wur­den mit 8,25 Prozent die meis­ten Wäh­ler gezählt. Es fol­gte mit 6,28 Prozent das angren­zende Amt Schraden­land. Auch in der Stadt Mühlberg (5,92) und in Elster­w­er­da wurde ein hohes Wäh­ler­poten­zial gefun­den.

In Fin­ster­walde holte die DVU die meis­ten Stim­men in Plat­ten­bausied­lun­gen (etwa 7 Prozent), im Amt Kleine Elster in Sall­gast in ein­er ehe­ma­li­gen Bergar­beit­er­sied­lung (8,40 Prozent) und in Herzberg im Ort­steil Ostero­da
(9,25 Prozent).

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