12. November 2003 · Quelle: LR

DVU — unterschiedliche Ergebnisse im Kreis Elbe-Elster

In allen sechs Wahlkreisen war die DVU in diesem Jahr mit je einem
Kan­di­dat­en zur Kom­mu­nal­wahl 2003 ange­treten und hat­te um den Einzug in den
Kreistag Elbe-Elster gekämpft. Ins­ge­samt kon­nte die DVU 3,68 Prozent der
Stim­men auf sich vere­inen und damit zwei Sitze im Kreistag gewin­nen.

Bernd Jungheimer und Nor­bert Schulze errangen diese Sitze in den Wahlkreisen
V (Bad Lieben­wer­da-Mühlberg-Röder­land) und VI
(Elster­w­er­da-Plessa-Schraden­land).

Schon damit fällt auf, der Einzug der DVU gelang nur im Altkreis Bad
Lieben­wer­da. Wie oben­ste­hende Grafik verdeut­licht, kon­nten dabei im Amt
Plessa mit erziel­ten 8,25 Prozent die meis­ten Wäh­ler für die DVU mobil­isiert
wer­den. Es fol­gt mit 6,28 Prozent das ter­ri­to­r­i­al daneben liegende Amt
Schraden­land. Im Amt Plessa hat die DVU im Ort­steil Dres­ka mit 12,48 Prozent
die meis­ten Anhänger gefun­den, im Amt Schraden­land wählten in Grö­den,
Großthiemig und Merz­dorf über fünf Prozent die Volk­sunion. Der Blick auf die
Grafik ver­rät aber auch, dass sowohl in der Stadt Mühlberg (5,92 Prozent)
als auch in Elster­w­er­da ein hohes DVU-Wäh­ler­poten­zial gefun­den wer­den
kon­nte. In Mühlberg ragen die Ort­steile Vorstadt (7,61) und Alte­nau (7,34)
her­aus. In Elster­w­er­da erhielt die DVU die meis­ten Stim­men im Wahllokal
Förder­schule (West — 9,29 Prozent) und im Wahllokal Stadthaus I (weite Teile
der In nen­stadt- 7,86 Prozent). Im Stadt­ge­bi­et Bad Lieben­wer­da erhielt die
DVU in den Ort­steilen Kosilen­zien und Oschätzchen die meis­ten Stim­men, in
der Gemeinde Röder­land in Hai­da.

Abschließend ein Blick in die weit­eren größeren Städte des
Elbe-Elster-Kreis­es: In Fin­ster­walde holte die DVU die meis­ten Stim­men in
Plat­ten­bausied­lun­gen (etwa 7 Prozent), im Amt Kleine Elster in Sall­gast in
ein­er ehe­ma­li­gen Bergar­beit­er­sied­lung (8,40 Prozent) und in Herzberg im
Ort­steil Ostero­da (9,25 Prozent).

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