4. Oktober 2006 · Quelle: MAZ

Ein Ort voller Energie

(INFORIOT) Der hier doku­men­tierte Zeitungsar­tikel spart die Kri­tik aus, die von ver­schiede­nen Seit­en an ZEGG geübt wird. Siehe hierzu unter anderem eine ältere Broschüre der Rosaroten Pan­therin­nen, eine Mate­ri­al­samm­lung bei AGPF, einen Text von M. Grüninger (PDF-Datei) oder einen Artikel aus der TAZ von 1998.

Tag der offe­nen Tür im Belziger Zegg

(MAZ Pots­dam-Mit­tel­mark, 4.10.) BELZIG Der Tag der offe­nen Tür, seit vie­len Jahren ein fes­ter Ter­min im Zen­trum für exper­i­mentelle Gesellschafts­gestal­tung (Zegg), fand dies­mal zeit­gle­ich mit den Ver­anstal­tun­gen zum Tag der Regio­nen statt und lock­te etwa 180 Besuch­er auf das 15 Hek­tar große Gelände am Ende der Rosa-Lux­em­burg-Straße. Die meis­ten der Besuch­er kamen aus Belzig und der Region. Einige waren aus Berlin zu einem Tage­saus­flug gekom­men, oder gar gezielt aus weit ent­fer­n­ten Städten wie Köln oder Freiburg.

Das Zegg feierte im August dieses Jahres sein 15-jähriges Beste­hen im Fläming. Ein Grund mehr, Ein­blick zu geben in die erfol­gre­iche Arbeit der 80-köp­fi­gen Gemein­schaft, die durch ihre ökol­o­gis­chen, sozialen und kul­turellen Pro­jek­te, aber auch durch ihren Bil­dungs- und Sem­i­nar­be­trieb, immer wieder starke Entwick­lungsim­pulse für eine kul­turell vielfältige und nach­haltig wirtschaf­tende Region set­zt und viele Men­schen in die Region gezo­gen hat. Für diese Arbeit wurde die Zegg-Gemein­schaft 2004 mit dem 2. Preis im lokalen Agen­da-21-Wet­tbe­werb des Kreis­es Pots­dam Mit­tel­mark geehrt.

Bei schön­stem Herb­st­wet­ter kon­nte man die Frucht­barkeit und Vielfalt des Gelän­des und des Bio-Gartens genießen sowie konkrete Infor­ma­tio­nen und Ein­blicke in das Zusam­men­leben der Gemein­schaft, in die Geschichte des Platzes und die bere­its umge­set­zten ökol­o­gis­chen Pro­jek­te des Zegg gewin­nen. Zu der seit Beginn der 90er-Jahre gebaut­en Pflanzen­kläran­lage, mit der sämtliche Abwäss­er des Gelän­des gere­inigt wer­den, und ein­er Holzhackschnitzel­heizung, die mit Restholz aus den Wäldern der Region befeuert wird, kam seit ver­gan­genem Jahr eine Pho­to­voltaik-Anlage, die immer­hin zehn Prozent des gesamten Strombe­darfs deckt. Daneben gab es Filme über die Ein­rich­tung und die Region sowie eine neue DVD-Kurzpräsen­ta­tion des Zegg zu sehen.

Zur Stärkung wur­den dann Kür­bis­suppe, selb­st­ge­back­ene Brötchen sowie Kaf­fee und Kuchen serviert. Am Dorf­platz gab es neben musikalis­chen Dar­bi­etun­gen von Klas­sik über Lieder aus aller Welt mit Hagara Fein­bier auch einen Auftritt des Schmer­witzer Chores “Raduga”. Bei den Bas­tel- und Spielange­boten für die Kinder ent­standen wun­der­schöne Zwerge aus Naturmaterialien.

Ramona Stuc­ki, eine der Organ­isatoren des Tages, war zufrieden: “Ich denke, das Zegg ist ein­er der Orte, an dem man konkret erleben kann, wie ´Regio­nen voller Energie´aussehen könnten.”

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