13. Juni 2014 · Quelle: Utopia e.V.

Erfolgreicher Auftakt der Aktionstage „Mobiles Wohnzimmer“ des Utopia e.V.

Frankfurt/Oder: Aktionstage „Mobiles Wohnzimmer“ haben begonnen / Utopia bald auf der Straße / Vorstellung des Dokumentationstheaters „Asyl-Monologe“

Am heuti­gen Don­ner­stag startete der Utopia e.V. die Aktion­stage „Mobiles Wohnz­im­mer“ in Frank­furt (Oder). Mit Couch, Stehlampe und Tep­pich aus­gerüstet, schlu­gen die Mit­glieder des Vere­ins und ihre Sympathisant*innen an ver­schiede­nen Orten der Stadt ein Wohnz­im­mer auf. Von Don­ner­stag bis Sam­stag will der Vere­in mit dem „Mobilen Wohnz­im­mer“ mit Inter­essierten ins Gespräch kom­men, disku­tieren, Musik machen und vor allem seine Freirau­mini­tia­tive vorstellen. Anlass sind mas­sive Mieter­höhun­gen für die Räume des Vere­ins und die Kündi­gung des Ver­anstal­tungsraum Garage.
Den Höhep­unkt des heuti­gen Tages war die Vorstel­lung des Doku­men­ta­tion­sthe­aters „Asyl-Monologe“, das sich mit den The­men Flucht, Asyl und Men­schen­recht­en befasst, und das vor dem Audi­to­ri­um Max­i­mum der Europa-Uni­ver­sität stat­tfand. Im Anschluss erzählten einige Geflüchtete ihre eigene Flucht­geschichte den inter­essierten Anwe­senden und disku­tierten mit ihnen über die Lebens­be­din­gun­gen von Geflüchteten in der Bun­desre­pub­lik. „Flüchtlingspoli­tik ist seit dem beste­hen des Vere­ins ein wichtiges Betä­ti­gungs­feld der Aktiv­en. Deshalb sind wir froh, dass wir den Geschicht­en, Bedürfnis­sen und Forderun­gen von Geflüchteten heute eine Öffentlichkeit geben kon­nten. Auch in Zukun­ft sehen wir uns sol­i­darisch an der Seite der Geflüchteten.“, so Janek Las­sau.
Das Pro­gramm wurde am heuti­gen Tag umrahmt mit Musik von „Falkos Orch­ester der Ver­wüs­tung“ und dem Gaukelzirkus „Toka­ri­na“ des Utopia e.V., die Inter­essierte zum Mit­machen ein­lu­den und auch mor­gen das “Wohnz­im­mer” begleit­en wer­den.

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