8. Februar 2005 · Quelle: MAZ

Ermittlungen wegen rechter Parolen

Pots­dam — Ermit­tlun­gen wegen des Ver­wen­dens ver­fas­sungs­feindlich­er Sym­bole in Fahrland führt die Polizei seit Son­ntag früh. Kurz nach 2 Uhr hat­te eine Zeu­g­in “Sieg Heil”-Rufe aus ein­er Gast­stätte gehört und die Polizei informiert. Bei Ein­tr­e­f­fen der Beamten befan­den sich zwölf zum Teil ein­schlägig polizeibekan­nte Per­so­n­en in und vor dem Lokal, die nach Angaben des Wirtes eine Geburt­stags­feier ver­anstal­tet hat­ten. Die Polizis­ten stell­ten die Per­son­alien der Tatverdächti­gen fest, nah­men Anzeige auf und been­de­ten die Veranstaltung. 

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Pots­dam — Die Demon­stra­tion am 3.1. richtet sich gegen eine Coro­n­apoli­tik die Prof­it­in­ter­essen vor effek­tiv­er Pan­demiebekämp­fung stellt und gegen die Proteste von Coronaleugner*innen, Nazis und Ver­schwörungs­gläu­bi­gen am Montagabend. 
Am let­zten Mon­tag waren in Pots­dam über 700 Men­schen auf der Straße, ohne sich und andere vor dem Coro­n­avirus zu schützen. Unter den Teilnehmer*innen waren nicht Spaziergänger*innen, son­dern Coronaleugner*innen, Verschwörungs-ideolog*innen.
Anlässlich des “Inter­na­tionalen Tages der Migrant:innen” und in Anlehnung an die Kam­pagne #Grue­nes­Licht­Fuer­Auf­nahme rufen die  Ini­tia­tiv­en “Women in Exile”, “Pots­dam Kon­voi” und die “See­brücke  Pots­dam” zu ein­er Demon­stra­tion auf.

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