8. Februar 2005 · Quelle: MAZ

Ermittlungen wegen rechter Parolen

Pots­dam — Ermit­tlun­gen wegen des Ver­wen­dens ver­fas­sungs­feindlich­er Sym­bole in Fahrland führt die Polizei seit Son­ntag früh. Kurz nach 2 Uhr hat­te eine Zeu­g­in “Sieg Heil”-Rufe aus ein­er Gast­stätte gehört und die Polizei informiert. Bei Ein­tr­e­f­fen der Beamten befan­den sich zwölf zum Teil ein­schlägig polizeibekan­nte Per­so­n­en in und vor dem Lokal, die nach Angaben des Wirtes eine Geburt­stags­feier ver­anstal­tet hat­ten. Die Polizis­ten stell­ten die Per­son­alien der Tatverdächti­gen fest, nah­men Anzeige auf und been­de­ten die Ver­anstal­tung.

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Jede Gesellschaft würde unter diesen Bedin­gun­gen lei­den, doch gibt es spez­i­fis­che Fol­gen, die nur in waren­pro­duzieren­den Gesellschaften oder, anders gesagt, im Kap­i­tal­is­mus auftreten.
Am Son­ntag, dem 21. Juni 2020, fand in Pots­dams Tel­tow­er Vorstadt ein spon­tanes Kiez – und Straßen­fest mit Balkon­musik statt! Rund 300 Gäste schlossen sich der Ver­anstal­tung an.
Manch­es was in dieser Stadt passiert, ist so platt und doof, dass man sich fast nicht die Mühe machen will, es zu kri­tisieren. Erfordert Kri­tik doch immer eine Beschäf­ti­gung mit ihrem Gegen­stand und intellek­tuelle Anstren­gun­gen. Und trotz­dem muss man sich auch immer mal wieder mit so irren Vorhaben wie dem Schüler­pro­jekt „Teilung-Ein­heit“ am Baustel­len­za­un der Nazikirche in der Bre­it­en Straße auseinan­der­set­zen. Allein schon, weil der­ar­tige „Pro­jek­te“ dur­chaus aus­sagekräftig hin­sichtlich der gesellschaftlichen Zustände sind – nicht nur in dieser Stadt.

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