4. Juli 2006 · Quelle: MAZ

Ermittlungserfolg gegen Graffiti-Sprüher

Der Polizei gelang ein weit­er­er Schlag gegen die Graf­fi­ti-Szene. Nach­dem ein Bürg­er am Sonnabend gegen 2.00 Uhr zu zwei gegen­wär­tig täti­gen Sprayern am Trafo-Häuschen in der Artur-Beck­er-Straße informiert hat­te, kon­nte ein 22-jähriger flüch­t­en­der Täter durch die Beamten gestellt wer­den. Bei sein­er Durch­suchung fan­den sich neben sprayer­typ­is­chen Uten­silien auch betäubungsmit­telähn­liche Sub­stanzen. Die anschließende Durch­suchung sein­er Woh­nung erbrachte hierzu und zu den Graf­fi­ti-Straftat­en weit­ere Beweis­mit­tel. In den fol­gen­den Vernehmungen kon­nten die Namen und Tat­beteili­gun­gen beim Han­del mit Betäubungsmit­teln von drei weit­eren Tatverdächti­gen aus Straus­berg ermit­telt wer­den. Alle Drei wur­den im Rah­men sofort durchge­führter Woh­nungs­durch­suchun­gen angetrof­fen und vor­läu­fig festgenom­men. Die Durch­suchun­gen erbracht­en umfan­gre­ich­es Beweis­ma­te­r­i­al, welch­es auf einen regen Han­del mit Betäubungsmit­teln hin­deutet. Außer­dem kon­nten 25 Graf­fi­tis­traftat­en aufgek­lärt und Hin­weise zur Aufk­lärung weit­er­er 30 gle­ichar­tiger Straftat­en erlangt wer­den. Aufgek­lärt wur­den unter ander­erm die Graf­fi­tis am “Net­to” an der Nord­kreuzung, an der Schiller-Ober­schule und am Blu­mengeschäft Weber. Der Gesamtschaden der aufgek­lärten Graf­fi­tis­traftat­en beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Die Ermit­tlun­gen der Kripo zu weit­eren namentlich bekan­nt gewor­de­nen Tatverdächti­gen dauern an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Die AG Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt (AG BOrG) Straus­berg sam­melt stetig Delik­te mit rechtem Tathin­ter­grund und erstellt für jedes Jahr Chroniken. Im Fol­gen­den wollen wir eine Kurze Analyse der Chronik aus 2018 vorstellen.
Im Land Bran­den­burg gibt es eine Vielzahl an Erin­nerungsstät­ten, Gedenkstät­ten und Frieden­höfen, die an die Befreiung von Ortschaften und Konzen­tra­tions- bzw. Außen­lager erin­nern. Mit dem 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom NS.
Ver­gan­genen Fre­itag plakatierten Jugendliche für ein antifaschis­tis­che Konz­ert im Horte im Straus­berg­er Stadt­bild. Auf ihrere Tour wur­den sie u.a. von Mit­gliedern der Recht­sRock-Band “Exzess” bedro­ht. Eine Stel­lung­nahme.

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot