1. März 2010 · Quelle: EA Potsdam

Erneuter Anquatschversuch

Potsdamer_in in Berlin vermutlich vom Verfassungsschutz angesprochen

Don­ner­stag den 25. Feb­ru­ar 2010
Berlin — Stadt­teil Wed­ding
Ver­mut­lich­er Ver­fas­sungss­chutz Anwer­bev­er­such.

Um 13.25 Uhr wurde ein_e Potsdamer_in vor dem Ein­gang der U-Bahn­hofhal­testelle Oslo­er­str. durch zwei Per­son ange­sprochen.

Beim Vor­beige­hen an ein­er größeren Men­schen­gruppe wurde die Per­son über­raschend von zwei Unbekan­nten Per­so­n­en mit den Worten “Guten Tag Herr/ Frau XXX” angere­det. Die Bei­den mein­ten weit­er sie wollen mit der Per­son ein „kurzes Gespräch führen“. Auf­grund des sus­pek­ten Auftretens der bei­den ver­mutete der_die Ange­sproch­ene es han­dele sich um zwei Beamte des Ver­fas­sungss­chutzes. Darauf hin holte der_die
Ange­sproch­ene sein_ihr Handy her­aus und ver­suchte die Bei­den zu fotografieren. Das her­vor holen der Handy­cam­era führte zum sofor­tige Abbruch der Ansprache und das Pärchen drehte sich sofort weg.
Dieses Ver­hal­ten ver­stärk­te den Ver­dacht, dass es sich um Geheimdienstmitarbeiter_innen han­delt.

Daraufhin sagte der_die Betrof­fene ihnen, dass sie sich ver­pis­sen sollen und ging auf sie zu um ein weit­eres Foto zu machen.  Die ver­meintlichen Ver­fas­sungss­chutz Beamten hiel­ten sich darauf die Hände vor das
Gesicht und ver­steck­ten sich hin­ter Straßen­schildern.

Der_die Betrof­fene ver­suchte ihnen weit­er klar zu machen, das ihre Anwe­sen­heit nicht erwün­scht sei, bis plöt­zlich ein weit­er­er Mann im Hin­ter­grund ein Zeichen gab, was er_sie als „sei ruhig“ (…) deutete.

Ab diesem Moment war der_die Ange­quatschte sich unsich­er wie viele Geheim­di­en­st­mi­tar­beit­er noch in der Umge­bung lauerten und den ersten Bei­den Rück­endeck­ung ver­schafften.
Er_sie been­dete daher das Fotografieren und ver­schwand im U-Bahn­hof. Ein weit­er­er Ver­fol­gungsver­such der Staats­di­ener war nicht zu erken­nen.

Ange­sprochen wurde die Per­son durch eine Frau mit schwarz­er Daunen­jacke, dun­kler Son­nen­brille, blonden Haaren und blauen Jeans sowie einem Mann mit blauer Jacke, braunen Lock­en und Jeans.
Die Frau war Ende 40 und der Mann Anfang 50. Der oben beschriebene dritte Mann der das „sei ruhig “- Zeichen gegeben hat­te war ca. Ende 30, trug Jeans und hat­te kurze blonde Stop­peln auf dem Kopf.

Die ange­sprochende Per­son hat sich genau richtig ver­hal­ten, sie gab den Vsler_innen keine Chance mit ihr ein Gespräch aufzubauen, zeigte gle­ich ihre Hal­tung zum Ver­fas­sungss­chutz und war darauf konzen­tri­ert die beschriebe­nen Per­so­n­en zu out­en.

Lasst uns die Arbeit staatlich­er Repres­sion­sor­gane weit­er kon­se­quent be- und ver­hin­dern!

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