14. Februar 2007 · Quelle: K.U.

Erschrecken über die Gerichtsberichterstattung der MOZ

Nach dem Bericht über den 2.Prozesstag in Pots­dam kam bei mir das Gefühl auf: sel­ber Schuld wenn man als Nicht-Weißer oder Anders-Ausse­hen­der angetrunk­en mit öffentlichen Verkehrsmit­teln in Bran­den­burg unter­wegs ist- das man dann da ver­prügelt wird und der hat doch auch ange­fan­gen. Irri­tiert ver­glich ich den Artikel mit anderen Zeitungsberichten.

Hier­bei war festzustellen das die Autorin der MOZ mit den Dat­en sehr unsach­lich und
lax gear­beit­et hatte.

Einige Beispiele:

Der Mail­box Mitschnitt wird hier mit einem Satzbau dargestellt der eine
Beschimp­fung “Du Schweine­sau” der Frau sug­geriert. Eine Darstel­lung ganz im
Gegen­satz zur Welt, MAZ oder dem Tagesspiegel.
“Du Schweinesau,warum geshst Du nicht ans Tele­fon …I love you … Okay … Tschüss”
Es wer­den aus mehreren Hypothe­sen und Ver­mu­tun­gen eine rausgenom­men und eine
Geschichte ent­wor­fen, so ein Beispiel: die Darstel­lung “Ermyas M. pöbelt auf der
Straße die zwei Män­ner an” In allen anderen Bericht­en wird ver­mutet das dies so sein
kön­nte aber auch es anders herum gewe­sen sein könnte.
Falsch ist, dass der Tax­i­fahrer gegenüber der Polizei aus­sagt ein schwarz­er Mann hat
zwei Män­ner ange­grif­f­en, dies hat der Tax­i­fahrer gegenüber der Staatsanwaltschaft
aus­ge­sagt. Bei sein­er ersten Aus­sage gegenüber der Polizei war die Darstel­lung so,
dass zwei Män­ner einen Schwarzen ange­grif­f­en haben. (siehe Welt, MAZ und
Tagesspiegel)

Eine weit­ere etwas laxe Hand­habung ist der Umgang mit Zahlen so wer­den aus 1,66
Promille mal ein­fach 2 Promille Blutalkohol.

Ich denke zur Erläuterung der Pan­nen wäre hier auch wichtig gewe­sen zu nen­nen das
die ange­forderte Kripo die für die Spuren­sicherung zuständig gewe­sen wäre, ein
kom­men abgelehnt hat.

Mit ent­täuscht­en Grüßen K.U.

P.S: Eben­so wer­den Details erwäh­nt, wo sich mir als Leser die Inten­tion, bzw. deren
Bedeu­tung, nicht erschließt, so der Hin­weis das die Fre­undin von Ermyas M.
Raster­lock­en hat, wobei es auch wenn heißen müßte Ras­tazöpfe, bzw im Fall von in
Schei­dung leben­der Ehe­frau Stef­fi wäre richtig gewe­sen Dreadlocks. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Pots­dam — Die Demon­stra­tion am 3.1. richtet sich gegen eine Coro­n­apoli­tik die Prof­it­in­ter­essen vor effek­tiv­er Pan­demiebekämp­fung stellt und gegen die Proteste von Coronaleugner*innen, Nazis und Ver­schwörungs­gläu­bi­gen am Montagabend. 
Am let­zten Mon­tag waren in Pots­dam über 700 Men­schen auf der Straße, ohne sich und andere vor dem Coro­n­avirus zu schützen. Unter den Teilnehmer*innen waren nicht Spaziergänger*innen, son­dern Coronaleugner*innen, Verschwörungs-ideolog*innen.
Anlässlich des “Inter­na­tionalen Tages der Migrant:innen” und in Anlehnung an die Kam­pagne #Grue­nes­Licht­Fuer­Auf­nahme rufen die  Ini­tia­tiv­en “Women in Exile”, “Pots­dam Kon­voi” und die “See­brücke  Pots­dam” zu ein­er Demon­stra­tion auf.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot