14. April 2003 · Quelle: BM

Extrem hohe Arbeitslosigkeit bei Aussiedlern

Pots­dam — Die Arbeit­slosigkeit unter Aussiedlern ist in Bran­den­burg mit fast
50 Prozent mehr als dop­pelt so hoch wie unter der übri­gen Bevölkerung.
Während sich die Lage der Aussied­lerin­nen leicht verbessert habe, sei die
Arbeit­slosigkeit unter männlichen Aussiedlern gestiegen, teilte Sozialmin­is­ter Günter
Baaske (SPD) mit. 

Seit 1991 hat Bran­den­burg fast 45 000 deutsche Spätaussiedler
beziehungsweise jüdis­che Über­siedler aufgenom­men. Waren 1999 laut Baaske 58,8
Prozent der
Aussied­lerin­nen arbeit­s­los, so seien es drei Jahre später 46 Prozent gewesen.
Bei den Män­nern waren zunächst 41,2 Prozent von Arbeit­slosigkeit betroffen,
2002 waren es 53,7 Prozent. “Ein Großteil der in den Herkunftsstaaten
erwor­be­nen Abschlüsse wer­den in der Bun­desre­pub­lik nicht oder nur teilweise
anerkan­nt”, heißt es. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Die heuti­gen Veröf­fentlichun­gen von Frag­Den­Staat, rbb und dem ARD-Poli­tik­magazin Kon­traste führen vor Augen, zu welchen frag­würdi­gen Mit­teln das Bran­den­burg­er Innen­min­is­teri­um greift, um den Bau eines  Abschiebezen­trums am BER durchzusetzen.
Das Bünd­nis “Abschiebezen­trum BER ver­hin­dern” startet heute (04.07.2022) eine
Online-Aktionswoche gegen “Hard­er und Part­ner” – der Abschiebein­vestor soll das
geplante Abschiebezen­trum am Flughafen BER bauen.
An die Evan­ge­lis­che Kirche: Ver­ant­wor­tung JETZT. Protest entkrim­i­nal­isieren! Aufruf zur Demo “Gar­nisonkirche stop­pen”: Dien­stag, 7. Juni, 17 Uhr Start Am Grü­nen Git­ter 1, Frieden­skirche / Sitz des Ev. Kirchenkreis­es Potsdam 

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot