19. Mai 2005 · Quelle: JDJL

Fahne geklaut

Am heuti­gen Don­ner­stag störten mehrere Aktivis­ten der JungdemokratInnen/Junge Linke Brandenburg
(JD/JL) mas­siv das Gelöb­nis des Luft­waf­fe­naus­bil­dungs­batail­lons Straus­berg in
Neuhard­en­berg. Mit laut­en Tröten und Trillerpfeifen ran­nten fünf junge Män­ner und
Frauen im feier­lich­sten Moment der Zer­e­monie, dem Sprechen der Treue­formel, über den
Appellplatz. Sie riefen dabei Parolen wie „Bun­deswehr abschaf­fen!“, „Sol­dat­en sind
Gärt­ner“, „Wir wollen euer Heer nicht mehr!“ und zeigten dabei ein Trans­par­ent mit
der Auf­schrift „Nie wieder Deutschland!“. 

Außer­dem stib­itzten die Stör­er eine deutsche Nation­al­fahne vom Appellplatz. Die
Aktivis­ten protestierten mit dieser Störung gegen Mil­i­taris­mus und deutsche
Groß­macht­poli­tik: „Deutsch­land will wieder ganz oben mit­mis­chen — das let­zte Mal
endete dies mit dem Tod von Mil­lio­nen Jüdin­nen und Juden, Sin­ti, Roma,
Homo­sex­uellen, Kom­mu­nis­ten und Behin­derten. Heute darf die Bun­deswehr mit eben jenem
Ver­weis auf ihre ‚geschichtliche Ver­ant­wor­tung’ wieder über­all auf der Welt für
deutsche Macht­in­ter­essen mor­den. Dabei wäre die einzig richtige Kon­se­quenz aus
dieser ‚geschichtlichen Ver­ant­wor­tung’ die Ent­mil­i­tarisierung Deutsch­lands, wie es
auch die Pots­damer Kon­ferenz von 1945 beschlossen hat­te!“, so eine JD/JL-Sprecherin.


JD/JL LV Brandenburg

Gryphiusstraße 23

10245 Berlin

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