30. September 2005 · Quelle: MOZ

FDP fordert Soldaten-Umbettung in Nuhnen

Die FDP-Frak­tion im Stadt­par­la­ment fordert die Umbet­tung der sterblichen Über­reste von Kriegsheimkehrern, die in Nuh­nen bestat­tet sind. Auf der näch­sten Stadtverord­neten­ver­samm­lung, die am 6. Okto­ber tagt, soll die Ver­wal­tung beauf­tragt wer­den, einen prak­tik­ablen Umset­zungsvorschlag für die Umbet­tung zu erar­beit­en. Über die Finanzierung soll sowohl mit Land und Bund und auch mit dem Volks­bund Deutsche Kriegs­gräber­für­sorge gesprochen wer­den.

FDP-Frak­tion­schef Wol­fram Grünko­rn kri­tisiert in der Antrags­be­grün­dung, dass sich die Ver­wal­tungsspitze unter­schiedlich zu der Prob­lematik posi­tion­iert hat. Während Ober­bürg­er­meis­ter Mar­tin Patzelt bis­lang für eine Würdi­gung und Erin­nerung an die Heimkehrer an Ort und Stelle plädiert hat, hat sich Bürg­er­meis­terin Kat­ja Wolle deut­lich für eine Umbet­tung auf den Haupt­fried­hof aus­ge­sprochen. Die Bürg­er­meis­terin ist zugle­ich Kreisvor­sitzende des Volks­bun­des. Es wird ver­mutet, dass auf dem Gräber­feld in Nuh­nen noch die Über­reste von mehreren tausend deutschen Sol­dat­en liegen.

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