15. Juni 2008 · Quelle: MOZ

Feuer verwüstete Baracke

Aus bish­er ungek­lärter Ursache ist in der Nacht zum Fre­itag eine Baracke an der Straße Am Pold­er­damm unweit von „Aldi“ bis auf die Grund­mauern abge­bran­nt. Die Polizei ermit­telt wegen Brand­s­tiftung, teilte Thomas Wend­land, Press­esprech­er des Schutzbere­ich­es Märkisch Oder­land, mit. Men­schen kamen nicht zu Schaden.

Die Feuer­wehr war kurz vor 01.00 Uhr alarmiert wor­den. „Als wir dort ein­trafen, war die Baracke schon durchge­bran­nt“, sagte Bad Freien­waldes Stadt­brand­meis­ter Bernd Schmidt, der den Ein­satz geleit­et hat­te. Und die Flam­men schlu­gen aus dem Dach her­aus. Weil das Wass­er über eine län­gere Strecke gepumpt wer­den musste, war Ver­stärkung notwendig. Die Region­alleit­stelle in Frank­furt (Oder) alarmierte daher zusät­zlich die Feuer­wehren Altran­ft, Neuen­hagen und Schiffmüh­le. Bei „Aldi“ sei ein geeigneter Hydrant, der die notwendi­ge Menge an Wass­er liefern kon­nte. 48 Feuer­wehrleute waren ins­ge­samt im Ein­satz. Auch die neue Drehleit­er sei dies­mal zum Löschen benutzt wor­den. Wegen der großen Hitze kamen die Feuer­wehrleute nicht nah genug her­an, so dass sie ein Strahlrohr am Ret­tungsko­rb der Drehleit­er befes­tigten, um den Brand von oben mit dem so genan­nten „Mon­i­tor“ zu Leibe zu rück­en. „Wir haben ver­sucht die Baracke zu hal­ten“, sagte Schmidt. Dies sei aber nicht gelun­gen. Sie bran­nte kom­plett aus, so dass nur noch einige Wände ste­hen. Erst gegen 04.50 Uhr endete der Feuer­wehrein­satz. Bis dahin mussten immer wieder Reste gelöscht werden.

Obwohl es am Fre­itagvor­mit­tag Bind­fä­den reg­nete, stieg aus den verkohlten Resten der Baracke noch Qualm auf. In den ver­gan­genen Monat­en war die Feuer­wehr schon ein­mal dort, weil ein Heizkessel in die Luft zu fliegen drohte.

Zulet­zt nutzte eine Bad Freien­walder Antifa-Gruppe die Baracke als Tre­ff­punkt. Die Bran­den­burg­er Alter­na­tiv­en machen auf ihrer Inter­net­seite Recht­sex­trem­is­ten für den Brand ver­ant­wortlich, die Jugendlichen seien mehrfach bedro­ht worden. 

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